IKO
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Die einreihige Nadelhülse BHA1616 -ZOH von IKO bietet kompakte Radiallagerung bei 25,4 mm Bohrung, einseitiger Abdeckung und integrierter Schmierbohrung.
Die Nadelhülse BHA1616 -ZOH von IKO ist ein einreihiges Radiallager für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Das Lager weist eine Bohrung von 25,4 mm, einen Außendurchmesser von 33,35 mm und eine Breite von 25,4 mm auf. Durch den spanlos geformten Außenring und den geführten Stahlblechkäfig nimmt die Hülse radiale Kräfte auf kleinem Raum auf. Eine integrierte Schmierbohrung erleichtert die Nachschmierung, während die einseitige Abdeckung die Wälzkörper vor Schmutzeintrag schützt.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden diese Nadelhülse in Baugruppen und Lagerstellen, bei denen andere Wälzlager zu viel radialen Einbauraum beanspruchen. Da die Nadeln meist direkt auf einer gehärteten Welle abrollen, entfällt ein separater Innenring. Das reduziert die rotierende Masse des Systems. Die Ausführung dient der Aufnahme radialer Belastungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad, vor allem im Maschinenbau mit zöllig ausgelegten Wellenabmessungen.
Die einseitige Abdeckung schirmt das Lagerinnere an einer Stirnseite gegen Schmutzpartikel ab und hält den Schmierstoff in der Laufbahn. Dies vereinfacht Konstruktionen an Gehäuseabschlüssen oder einseitig zugänglichen Wellenenden. Über die Schmierbohrung im Außenmantel lässt sich Schmierstoff direkt in den Wälzkörperraum nachführen. Beachten Sie beim Einbau die korrekte Einpressrichtung der Hülse und die Temperaturgrenzen von -20 bis +120 Grad für den Stahlblechkäfig.
Mit einer Bohrung von 25,4 mm, einem Außendurchmesser von 33,35 mm und einer Breite von 25,4 mm weist dieses Lager zöllig basierte Abmessungen auf. Diese Werte entsprechen den zölligen Abmessungen für Welle, Gehäusebohrung und Lagerbreite im industriellen Standard.
Die einseitige Abdeckung schützt die Wälzkörper vor dem Eindringen fester Verunreinigungen von der Stirnseite her. Gleichzeitig mindert sie den Austritt von Schmierstoff. Dadurch reduziert sich der Konstruktionsaufwand für externe Dichtungen, wenn das Lager an geschlossenen Gehäusewänden oder Wellenenden sitzt.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Bereichs behalten der verbaute Stahlblechkäfig und die zylindrischen Rollen ihre Formstabilität. Anwender sollten das Schmiermittel passend zu den Umgebungstemperaturen wählen, um den Schmierfilm stabil zu halten.
Über die Schmierbohrung im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen gezielt zwischen die Nadeln und die Laufbahn. Dies ermöglicht eine strukturierte Nachschmierung über Gehäusekanäle im laufenden Betrieb, ohne dass Komponenten demontiert werden müssen, was den Wartungsaufwand verringert.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Nadeln parallel zueinander und wirkt einem Verkanten oder gegenseitigen Berühren der Wälzkörper entgegen. Die Konstruktion aus Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität und mechanische Festigkeit im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus.
In der Regel läuft diese Nadelhülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein zusätzlicher Innenring entfällt. Falls die Welle fertigungsbedingt nicht gehärtet werden kann, lassen sich separat erhältliche Innenringe aufsetzen, um eine passende Lauffläche bereitzustellen.