IKO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse BA1012 -ZOH von IKO bietet kompakte radiale Lagerung mit 15,88 mm Bohrung, einseitiger Abdeckung und integrierter Schmierbohrung.
Die Nadelhülse BA1012 -ZOH fungiert als spanlos geformtes Radiallager für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt diese einreihige Nadelhülse die zylindrischen Wälzkörper bei Durchmessern von 15,88 mm innen und 20,64 mm außen. Dank der Baubreite von 19,05 mm eignet sich dieses Wälzlager speziell für Anwendungen, bei denen Maschinenteile direkt auf gehärteten Wellen laufen und radiale Kräfte aufnehmen müssen.
Dieses Bauteil kommt vorrangig dann zum Einsatz, wenn im Gehäuse nur minimale Querschnittshöhen zur Verfügung stehen. Das Lager nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf und nutzt im Regelfall die gehärtete Welle selbst als Laufbahn. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau und bei kompakten Baugruppen mit begrenztem Einbauraum. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, was den Betrieb in gängigen industriellen Temperaturspannen ermöglicht.
Die konstruktive Ausführung kombiniert eine einseitige Abdeckung mit einer Schmierbohrung im Außenring. Während die Abdeckung das Lagerinnere auf einer Seite vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel schützt und Schmierstoffverlust mindert, erlaubt die Schmierbohrung ein gezieltes Nachschmieren über das Lagergehäuse. Bei der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Abdeckungsausrichtung im Gehäuse, um den Schmierstofffluss und den Schutz der Lagerstelle aufeinander abzustimmen.
Diese Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 15,88 mm, einen Außendurchmesser von 20,64 mm sowie eine Breite von 19,05 mm auf. Die Maße entsprechen zölligen Standardabmessungen für kompakte Radiallagerungen. Stimmen Sie die Maße der Welle und der Gehäusebohrung vor dem Einpressen genau auf diese Nennmaße ab.
Die einseitige Abdeckung schirmt das Innere des Lagers zur Montageaußenseite hin ab. Sie verringert das Eindringen von Schmutz und hält Schmiermittel länger im Wälzkörperbereich. Zur anderen Seite hin bleibt das Lager offen, sodass Schmieröl oder Fett zirkulieren kann.
Über die radiale Schmierbohrung im Außenring lässt sich frischer Schmierstoff direkt in den Wälzkörperraum leiten. Dies erleichtert das regelmäßige Nachschmieren im eingebauten Zustand, sofern das umgebende Lagergehäuse mit einem entsprechenden Schmierkanal oder Schmiernippel versehen ist.
Der Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Werkstoffkomponenten ihre mechanische Stabilität. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadelrollen auf Abstand. Diese Käfigbauform hält Reibung sowie Geräuschentwicklung niedrig und führt die Wälzkörper achsparallel. Zudem zeichnet sich der Stahlkäfig durch Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Erwärmungen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs aus.
In der Regel läuft die Nadelhülse unmittelbar auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Weist die Welle nicht die erforderliche Härte oder Oberflächengüte auf, können passende Innenringe ergänzt werden, um vorzeitigen Verschleiß an den Laufbahnen zu vermeiden.