ZEN
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Die Nadelhülse B1316 von ZEN bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraum mit den Abmessungen 20,638 x 26,988 x 25,4 mm.
Die Nadelhülse B1316 zeichnet sich durch ihren dünnwandigen Außenring aus spanlos umgeformtem Stahl aus. Dieses offene Wälzlager besitzt keine integrierte Dichtung und wälzt in der Praxis typischerweise direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper präzise und ermöglicht einen reibungsarmen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad. Das einreihige Bauteil ist dafür ausgelegt, hohe Radialkräfte bei geringem Querschnitt aufzunehmen.
Dieses Lager kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen herkömmliche Wälzlagerungen zu viel radialen Platz beanspruchen würden. Durch die geringe radiale Bauhöhe lässt sich die Lagerstelle sehr kompakt gestalten, während die Linienberührung der Nadeln eine hohe radiale Belastbarkeit bereitstellt. Da die Hülse ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Stirnseiten der Lagerstelle oder über konstruktive Zuleitungen im Gehäuse.
Bei der offenen Bauform ohne Dichtung muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Fremdkörpern sowie vor Schmierstoffverlust geschützt werden. Der Einbau in die Gehäusebohrung erfolgt üblicherweise im Presssitz mittels eines geeigneten Montagewerkzeugs, wodurch die Hülse axial fixiert wird. Da das Bauteil ab Werk ungefechtet geliefert wird, ist vor der Erstinbetriebnahme eine gründliche Initialschmierung mit passendem Öl oder Fett erforderlich.
Konstruktiv kennzeichnet sich diese Ausführung durch einen dünnwandigen Außenring aus spanlos umgeformtem Stahlblech sowie die Abmessungen 20,638 mm Bohrung, 26,988 mm Außendurchmesser und 25,4 mm Breite. Sie spart radialen Bauraum und führt die Wälzkörper einreihig in einem formstabilen Stahlblechkäfig.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies reduziert die innere Reibung und sorgt auch bei höheren Drehzahlen für eine geordnete Rollenführung. Zudem erweist sich der Blechkäfig als unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und Erwärmung.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +140 Grad. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Betrieb hängt wesentlich vom verwendeten Schmierstoff ab, da Schmierfette und Öle oft engere thermische Grenzwerte besitzen als das Lager selbst.
Ohne Schmierbohrung im Außenring muss das Schmiermittel über die Stirnseiten der Hülse oder über Kanäle in der Welle zugeführt werden. Das Lager kann mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden, wobei vor der ersten Inbetriebnahme eine ausreichende Befettung oder Beölung nötig ist.
Da die Nadelhülse ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle externe Dichtungen in der Umgebungskonstruktion. Dichtringe oder Labyrinthdichtungen verhindern das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel im Lagerraum.
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