NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 2,14 € |
| 100 | 0,22 € | 2,03 € |
| 250 | 0,33 € | 1,92 € |
| 500 | 0,45 € | 1,80 € |
Die einreihige Nadelhülse HMK1010 von NTN Nadellager bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 10x17x10 mm für beengte Bauräume.
Die Nadelhülse HMK1010 zeichnet sich durch ihren dünnwandigen Außenring und eine platzsparende Bauform aus. Als offenes, einreihiges Wälzlager nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte auf und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Gefertigt von NTN Nadellager, eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Wälzlager zu viel radialen Bauraum beanspruchen würden. Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und einer Breite von 10 mm ermöglicht das Bauteil kompakte Getriebe- und Wellenlagerungen.
Konstrukteure nutzen diese Nadelhülse vor allem bei beengten radialen Platzverhältnissen, wenn hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen, Wellenlagerungen oder Hebelmechanismen. Da die Nadelhülse HMK1010 ohne Innenring ausgeführt ist, dient üblicherweise die gehärtete und geschliffene Welle direkt als Laufbahn. Dies spart zusätzliches Gewicht sowie radialen Einbauraum. Bei Drehzahlen und Lasten innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad arbeitet das Lager vorschriftsmäßig im laufenden Betrieb.
Die Variante HMK1010 besitzt keine Dichtung und keine Schmierbohrung. Daher erfordert das Lager eine Schmierstoffzufuhr über die umgebende Konstruktion oder den Einbau in einem geschlossenen Gehäuse mit Öl- oder Fettversorgung. Konstruktiv sind externe Dichtelemente vorzusehen, damit weder Schmutz noch Feuchtigkeit an die Laufbahnen gelangen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie gleichmäßig. Eine sorgfältige Abstimmung von Härte und Oberflächengüte der Welle auf die Laufbahnanforderungen trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 10 mm als Hüllkreisdurchmesser der Nadeln, einem Außendurchmesser von 17 mm sowie einer Baubreite von 10 mm beansprucht die Nadelhülse minimalen radialen Bauraum. Dies ermöglicht besonders kompakte Gehäusebohrungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
In den meisten Einbaufällen läuft die Nadelhülse unmittelbar auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Sollte die Welle nicht als Wälzkörperlaufbahn bearbeitbar sein, lässt sich das Lager alternativ mit einem passenden Innenring kombinieren. Dies vergrößert jedoch den radialen Platzbedarf der Lagerstelle.
Ausgelegt ist die Nadelhülse für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Der eingebaute Stahlblechkäfig behält in dieser Spanne seine Formstabilität. Wichtig für den Betrieb bei Grenztemperaturen ist die Wahl eines temperaturbeständigen Schmierstoffs, der den Schmierfilm stabil hält.
Da diese Ausführung über keine integrierte Schmierbohrung verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr von den Stirnseiten her oder über das Gehäuseumfeld. Je nach Einsatzfall eignet sich eine Ölumlaufschmierung oder eine Schmierung mit Wälzlagerfett. Eine regelmäßige Nachschmierung trägt maßgeblich zur Vermeidung von Mangelschmierung und erhöhtem Verschleiß bei.
Ohne integrierte Dichtung minimiert die Bauform den Drehwiderstand und eignet sich für Gehäuse mit zirkulierendem Schmierstoff wie in Ölbad- oder Getriebekreisläufen. Für Anwendungen in verschmutzter Umgebung sind externe Dichtringe vorzusehen, um das Eindringen von Partikeln und das Austreten von Schmierstoff zu verhindern.
Durch die parallele Führung der Nadelrollen verhindert der Käfig aus Stahlblech den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Bauteil hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für ein stabiles Abrollverhalten im Betrieb.