ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 6,11 € |
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Die Nadelhülse HK5528 von ZEN verbindet 55 mm Bohrung mit 28 mm Breite für hochbelastbare radiale Lagerungen auf engstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK5528 ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 63 mm und einer Breite von 28 mm nimmt dieses Nadellager hohe radiale Kräfte auf. Durch die spanlos geformte, dünnwandige Hülse fungiert eine gehärtete Welle direkt als innere Laufbahn. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in axialer Ausrichtung und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt.
Konstrukteure wählen die Nadelhülse HK5528 vor allem bei reinen Radiallasten, wenn herkömmliche Rollenlager wegen des Gehäusedurchmessers zu groß ausfallen würden. Die einreihige Ausführung spart radialen Bauraum ein, ohne Abstriche bei der Belastbarkeit zu verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben oder an Lagerstellen von Übertragungswellen. Da keine integrierte Dichtung vorliegt, lässt sich das Bauteil wirkungsvoll in geschlossene Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden.
Dieses Modell ist als offenes Nadellager ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Schmierstoff gelangt hierbei axial über die offenen Stirnseiten an die Nadelrollen. Bei schmutzbelasteten Umgebungen empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung, um das Lagerinnere vor Fremdkörpern zu schützen. Beim Einpressen ist die Passung der Gehäusebohrung ausschlaggebend: Die dünnwandige Außenhülse erhält ihre zylindrische Form erst durch den festen Sitz im Gehäuse.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 63 mm und einer Breite von 28 mm weist das Lager eine sehr kompakte radiale Bauhöhe auf. Dadurch eignet es sich für platzsparende Konstruktionen, wenn der radiale Bauraum im Gehäuse begrenzt ist und hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen.
Er führt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dies mindert Reibung und Wärmeentwicklung und unterstützt die thermische Belastbarkeit der Nadelhülse im Bereich von -30 bis +140 Grad.
Bei Ausführungen ohne Schmierbohrung wird das Schmiermittel axial von den Stirnseiten her in den Wälzkörperbereich eingebracht. Das Gehäuse erfordert somit keine umlaufenden Schmiernuten auf Lagerhöhe. In ölgeschmierten Getrieben oder Tauchbädern genügt die axiale Umspülung für eine kontinuierliche Versorgung der Laufflächen.
Da die Hülse werkseitig ungedichtet ist, hängt die Abdichtung von der Umgebungskonstruktion ab. Gegen Staub und Spritzwasser bieten sich externe Radial-Wellendichtringe oder Gehäusedichtungen an. Läuft das Lager innerhalb eines geschlossenen und sauberen Getriebegehäuses, ist meist keine zusätzliche Dichtung unmittelbar an der Lagerstelle erforderlich.
Weil die Nadelhülse ohne eigenen Innenring eingesetzt wird, rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle ab. Die Wellenoberfläche muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein, um den mechanischen Belastungen standzuhalten. Ist ein Härten der Welle nicht möglich, kann ein separat montierter Innenring genutzt werden.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad. Der metallische Stahlblechkäfig behält über dieses Temperaturfenster seine Formstabilität. Die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb richtet sich nach der Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
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