ZEN
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Die Nadelhülse HK1816 von ZEN bietet mit den Maßen 18x24x16 mm eine raumsparende Lagerung für hohe radiale Belastungen bei begrenztem Einbauraum.
Die Nadelhülse HK1816 von ZEN ist ein einreihiges Radiallager, das für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum ausgelegt ist. Durch den dünnwandigen, spanlos geformten Außenring beansprucht dieses Wälzlager weniger radialen Bauraum als massive Nadellager. Die Wälzkörper werden durch einen Stahlblechkäfig geführt. Dieses offene Lager läuft in der Regel direkt auf einer gehärteten Welle und ermöglicht kompakte Baugruppen bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit.
Konstruktiv kommt die Nadelhülse HK1816 in Lagerstellen zum Tragen, bei denen Lager mit größerem Außendurchmesser keinen Platz finden. Typische Einsatzfelder sind kompakte Getriebekonstruktionen, Schwenklagerungen und Hebelmechanismen im allgemeinen Maschinenbau. Da die Nadelhülse reine Radialkräfte aufnimmt, eignet sie sich für Loslagerungen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ermöglicht den Betrieb in thermisch anspruchsvollen Umgebungen.
Da die HK1816 als offene Nadelhülse ohne Schmierbohrung und ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle konstruktive Abstimmung. Schmiermittel gelangt ausschließlich von den Stirnseiten an die Nadeln und den Käfig. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, empfiehlt sich der Einsatz externer Dichtelemente. Bei der Montage ist auf ein sorgfältiges Einpressen in das Gehäuse zu achten, da die Hülse erst durch den Festsitz ihre geometrische Form erhält.
Als einreihiges Nadellager weist die HK1816 einen Bohrungsdurchmesser von 18 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm und eine Breite von 16 mm auf. Sie verfügt über einen dünnwandigen Außenring aus Stahlblech, der minimale Querschnittshöhen ermöglicht und radiale Lasten aufnimmt.
Der Stahlblechkäfig der Nadelhülse führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Dies reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung im Betrieb. Zudem ermöglicht die metallische Ausführung den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad.
Dieses Modell verfügt über keine eigene Schmierbohrung im Außenring. Das Schmiermittel, je nach Betriebsanforderung Öl oder Schmierfett, muss der Lagerstelle von den Stirnseiten aus zugeführt werden. Da keine werkseitigen Dichtungen verbaut sind, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
In Standardanwendungen läuft die Nadelhülse ohne separaten Innenring direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch radialer Bauraum eingespart wird. Lässt sich die Wellenoberfläche nicht als Laufbahn nutzen, können passende Innenringe ergänzt werden, um die erforderliche Oberflächengüte bereitzustellen.
Nadelhülsen werden mit einem passenden Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Die spanlos geformte Hülse benötigt keinen zusätzlichen axialen Sicherungsring, da sie durch den festen Presssitz im Gehäuse gehalten wird und erst dadurch ihre endgültige Maßhaltigkeit und Rundheit erreicht.
Da die HK1816 werkseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, können externe Schutzmaßnahmen vorgesehen werden. Zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust lassen sich externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder abgestimmte Dichtscheiben unmittelbar neben der Hülse im Gehäuse platzieren.
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