ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HK1622 von ZEN bietet auf kompakten 16x22x22 mm hohe radiale Tragfähigkeit für platzsparende Wellenlagerungen.
Die Nadelhülse HK1622 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit dünnwandigem Außenring. Das Bauteil weist 16 mm Bohrungsdurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und eine Breite von 22 mm auf. Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum profitieren von dieser Bauform, da sie direkt auf einer gehärteten Welle abrollen kann. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und erlaubt einen Temperatureinsatz von -30 bis +140 Grad.
Die Nadelhülse HK1622 nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und benötigt dabei nur minimalen radialen Einbauraum. Da dieses Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, eignet es sich für den Betrieb in geschützten, öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte mechanische Baugruppen, bei denen die Welle gehärtet sowie geschliffen ist und unmittelbar als innere Laufbahn dient.
Bei dieser Ausführung ohne Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die offenen Stirnseiten. In der Konstruktion sollte Schmieröl oder Schmierfett die Wälzkörper ungehindert erreichen, um Mangelschmierung im Betrieb zwischen -30 und +140 Grad zu vermeiden. Zudem verlangt die Nadelhülse HK1622 ein fachgerechtes Einpressen in die Gehäusebohrung, da der dünnwandige Außenring erst durch den festen Sitz im Gehäuse seine zylindrische Form erhält.
Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Baubreite von 22 mm beansprucht die Nadelhülse nur minimalen radialen Bauraum. Diese Abmessungen ermöglichen eine platzsparende radiale Lagerung unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Als offene Bauform besitzt dieses Nadellager keine Dichtung. Schmierstoff gelangt dadurch ungehindert an die Wälzkörper. Gegen Schmutz und Feuchtigkeit sollte die Lagerstelle über das Gehäuse oder externe Dichtelemente wie Wellendichtringe geschützt werden.
Die Versorgung mit Schmiermittel erfolgt stirnseitig über die offenen Lagerseiten. Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermedium aus dem Gehäuseraum über einen Ölkreislauf oder eine gezielte Fettnachschmierung direkt an den Nadelkranz.
Zugelassen ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad. Der Stahlblechkäfig behält in dieser Spanne seine Formstabilität und führt die Lagernadeln gleichmäßig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen diese Temperaturgrenzen beachtet werden.
Ein separater Innenring ist erforderlich, wenn die Welle nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt werden kann. Ist die Welle entsprechend bearbeitet, laufen die Nadeln direkt auf ihr, wodurch die Konstruktion besonders kompakt bleibt.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand zueinander und führt sie parallel zur Drehachse. Durch diese Führung unterstützt er einen gleichmäßigen Lauf des einreihigen Lagers und trägt zu einer harmonischen Lastverteilung im radialen Betrieb bei.
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