HK1212 -L271 Nadelhülsen von INA
HK1212 -L271 Nadelhülsen von INA

INA

Nadelhülsen INA HK1212 -L271

Technische Daten
 
Innendurchmesser
12 mm
Außendurchmesser
18 mm
Breite
12 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-20 bis +80 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,009 kg
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Nadelhülsen INA HK1212 -L271
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Nadelhülsen INA HK1212 -L271

Nadelhülse HK1212 -L271 von INA: Kompaktes, einreihiges Nadellager mit den Maßen 12x18x12 mm und Stahlblechkäfig für radiale Lasten bei geringem Bauraum.

Die Nadelhülse HK1212 -L271 von INA ist ein einreihiges Wälzlager für Lagerstellen mit sehr geringem radialem Bauraum. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 18 mm und einer Breite von 12 mm ermöglicht die spanlos geformte Hülse eine platzsparende Lagerung direkt auf der Welle. Bei entsprechend gehärteter und geschliffener Welle fungiert diese unmittelbar als Laufbahn. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierstoffzufuhr, während der präzise gefertigte Außenring für einen festen Sitz in der Gehäusebohrung ausgelegt ist.

Welche Einsatzanforderungen erfüllt die Nadelhülse HK1212 -L271?

Die Nadelhülse HK1212 -L271 nimmt hohe radiale Kräfte bei minimalem Platzbedarf auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen des Maschinenbaus, bei denen auf engem Raum gelagert werden muss. Durch die Ausführung ohne Dichtung lässt sich das Nadellager in bestehende Ölkreisläufe oder Fettlagersysteme einbinden. Das Bauteil dient häufig als platzsparender Ersatz in vorhandenen Gehäusen, wenn Standardlager aufgrund ihrer Abmessungen nicht integrierbar sind.

Was ist bei der offenen Ausführung ohne Schmierbohrung zu beachten?

Bei dieser Ausführung der Nadelhülse HK1212 -L271 sind keine werkseitigen Schmierbohrungen sowie Dichtungen vorhanden. Schmierstoff muss daher über das Gehäuse oder die Stirnseiten der Lagerstelle zugeführt werden. Zudem empfiehlt sich eine externe Abdichtung der Konstruktion, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verringern. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad. Vor dem Einbau sind die Umgebungsbedingungen sowie die Wellentoleranzen zu prüfen, um den ordnungsgemäßen Lauf zu unterstützen.

Welche Maße hat die Nadelhülse HK1212 -L271?

Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 18 mm sowie eine Breite von 12 mm. Durch die geringe Wandstärke beansprucht die Nadelhülse HK1212 -L271 nur minimalen radialen Bauraum. Das einreihige Bauteil wird üblicherweise mit einer Einpresspassung direkt in die Gehäusebohrung montiert.

Welcher Temperaturbereich ist für das Bauteil zulässig?

Der zulässige Temperaturbereich für dieses Modell liegt zwischen -20 und +80 Grad. Innerhalb dieser Grenzen arbeitet der integrierte Stahlblechkäfig formstabil und führt die Nadelrollen vibrationsarm. Für den Einsatz außerhalb dieses Bereichs sind Schmierstoffwahl und Umgebungsbedingungen gesondert auf die thermische Beanspruchung der Lagerstelle abzustimmen.

Warum wird die Nadelhülse ohne Dichtung geliefert?

Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtringe ermöglicht einen freien Schmierstoffdurchfluss und eignet sich für Lagerstellen, die bereits über externe Dichtungen geschützt sind. Dadurch bleibt die Bauform schmal und flexibel im Schmiersystem einsetzbar. Bei staubigen Umgebungen empfiehlt sich die Ergänzung externer Dichtelemente vor der Hülse.

Welche Aufgabe hat der Stahlblechkäfig im Lager?

Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Dies verringert die innere Reibung im Wälzkörpersatz und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln bei Drehbewegungen. Zudem zeichnet sich der Blechkäfig durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus.

Wie erfolgt die Schmierung ohne Schmierbohrung?

Da keine Bohrungen im Außenring vorhanden sind, gelangt der Schmierstoff axial über die offenen Stirnseiten in das Lagerinnere. Bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen verteilt sich das Medium kontinuierlich im Wälzkörpersatz. Bei Fettschmierung tragen Anwender das Schmiermittel vor oder während der Montage direkt auf die Lauffläche auf.

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