INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HK0808 -L271 von INA bietet mit den kompakten Maßen 8x12x8 mm eine hoch belastbare Radiallagerung für engste Bauräume.
Die Nadelhülse HK0808 -L271 von INA ist ein einreihiges Nadellager, das sich durch seine extrem dünnwandige Außenhülse auszeichnet. Bei einem Innendurchmesser von 8 mm, einem Außendurchmesser von 12 mm und einer Breite von 8 mm beansprucht dieses Wälzlager nur minimalen radialen Bauraum. Das Bauteil besitzt keinen eigenen Innenring und führt die Nadelrollen über einen stabilen Stahlblechkäfig direkt auf der gehärteten Welle, was eine sehr kompakte Konstruktion ermöglicht.
Konstrukteure nutzen dieses Radiallager vor allem in Anwendungen, bei denen herkömmliche Wälzlager aufgrund ihres Außendurchmessers keinen Platz finden. Die Bauform ist für Lagerungen ausgelegt, die bei stark eingeschränktem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufnehmen müssen. Da die Hülse rein radiale Lasten aufnimmt, dient sie kompakten Führungen mit hohen Lastanforderungen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +80 Grad Celsius und deckt damit gängige thermische Bedingungen im Maschinenbau ab.
Dieses Modell besitzt ab Werk keine integrierte Dichtung und keine Schmierbohrung. Daher müssen Konstrukteure die Schmierstoffversorgung sowie den Schutz vor Schmutz über das umgebende Gehäuse lösen. Zur Abdichtung bieten sich externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe an. Weil keine Schmierbohrung im Außenring vorhanden ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Öl stirnseitig oder über eine axiale Zuleitung. Zudem erfordert der Betrieb ohne Innenring eine entsprechend fein bearbeitete und gehärtete Gegenlaufbahn auf der Welle.
Das Lager verfügt über einen Hüllkreisdurchmesser von 8 mm, der dem Innendurchmesser entspricht, sowie einen Außendurchmesser von 12 mm. Die Baubreite beträgt exakt 8 mm. Durch diese Abmessungen eignet sich das Modell für Baugruppen, die eine sehr geringe radiale Querschnittshöhe fordern.
Nadelhülsen sind darauf ausgelegt, direkt auf einer geschliffenen und gehärteten Welle abzurollen. Durch den Verzicht auf einen massiven Innenring spart die Lagerung wertvollen Bauraum sowie Gewicht ein. Falls die Welle nicht als Laufbahn gehärtet werden kann, lässt sich alternativ ein separat erhältlicher Innenring montieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie parallel zur Drehachse. Dadurch verhindert er den direkten Kontakt der Nadeln untereinander, verringert die Reibung und unterstützt auch bei höheren Drehzahlen einen gleichmäßigen Lauf des einreihigen Nadelkranzes.
Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt das Nachschmieren in der Regel von der Stirnseite her. Bei offenen Konstruktionen kann Schmieröl ungehindert durch das Innere des Lagers zirkulieren. Bei einer Fettschmierung wird das Schmierfett direkt bei der Montage eingebracht oder über Kanäle im Lagergehäuse stirnseitig nachgeführt.
Der spezifizierte Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit. Für einen störungsfreien Betrieb sollte auch das eingesetzte Schmiermittel für diesen thermischen Bereich geeignet sein.
Eine Nadelhülse wird üblicherweise mit einem passenden Einpressdorn in die Aufnahmebohrung des Gehäuses eingepresst. Ein fester Festsitz im Gehäuse trägt dazu bei, dass die dünnwandige Hülse ihre exakte zylindrische Form erhält. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sicherungsringe sind im Normalfall nicht erforderlich.
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