INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,08 € | 20,69 € |
| 25 | 2,18 € | 19,59 € |
| 50 | 3,26 € | 18,51 € |
Die Nadelhülse HK6020 -AS1 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 60-mm-Wellen bei hoher radialer Belastbarkeit und minimalem radialem Bauraumbedarf.
Die Nadelhülse HK6020 -AS1 zeichnet sich durch ihren dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus. Dieses einreihige Nadellager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen der radiale Einbauraum stark begrenzt ist, aber hohe radiale Kräfte übertragen werden müssen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt die Hülse die zylindrischen Wälzkörper präzise. Da das Bauteil ohne Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in Lagerungen zum Einsatz, bei denen die Welle gehärtet sowie geschliffen ist und direkt als Laufbahn dient. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Bauform, um kompakte Abmessungen mit hoher radialer Tragfähigkeit zu verbinden. Durch den Temperatureinsatzbereich von -30 bis +140 Grad Celsius eignet sich die Hülse auch für anspruchsvolle thermische Umgebungen.
Die integrierte Schmierbohrung der Variante -AS1 erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Schmierstoff lässt sich direkt über das Gehäuse zuführen, was die Schmiermittelverteilung über die gesamte Lagerbreite von 20 mm begünstigt. Weil die Ausführung ohne Dichtung gestaltet ist, sind bei feuchter Umgebung oder Staubbelastung externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion vorzusehen, um ein Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern.
Das Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Baubreite von 20 mm. Durch die geringe radiale Wandstärke von 4 mm ermöglicht die Hülse platzsparende Konstruktionen.
Das Nachsetzzeichen -AS1 steht für eine Ausführung mit Schmierbohrung im Außenring. Dies ermöglicht das Nachschmieren direkt über das Gehäuse, ohne dass das Lager für Wartungsarbeiten demontiert werden muss.
Für diese Ausführung mit Stahlblechkäfig liegt der zulässige Betriebstemperaturbereich zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die thermische Grenze im Einsatz ist dabei stets auch die Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
In Standardanwendungen läuft die Nadelhülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch radialer Bauraum eingespart wird. Kann die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn genutzt werden, lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Da dieses Produkt als offene Bauform ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle bei Staub- oder Feuchtigkeitseinwirkung externe Dichtungen. Dazu eignen sich abgestimmte Radial-Wellendichtringe oder getrennte Gehäusedeckeldichtungen.
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