HK1010 -AS1 Nadelhülsen von INA
HK1010 -AS1 Nadelhülsen von INA

INA

Nadelhülsen INA HK1010 -AS1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
10 mm
Außendurchmesser
14 mm
Breite
10 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
mit Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +140 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,004 kg
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Nadelhülsen INA HK1010 -AS1
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Nadelhülsen INA HK1010 -AS1

Die Nadelhülse HK1010 -AS1 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 10x14x10 mm bei sehr geringem radialem Bauraumbedarf.

Die Nadelhülse HK1010 -AS1 von INA ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe radiale Kräfte auf kleinem Raum aufnimmt. Durch die dünnwandige Bauform wird die Hülse vor allem dort eingesetzt, wo herkömmliche Wälzlager aufgrund ihres Außendurchmessers keinen ausreichenden Bauraum vorfinden. Die Nadeln laufen direkt auf der gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Position und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im industriellen Einsatz.

Wofür eignet sich die Nadelhülse HK1010 -AS1?

Typische Einsatzbereiche für die Nadelhülse HK1010 -AS1 finden sich überall dort, wo bei schlanker Gehäusegeometrie reine Radialkräfte wirken. Da das Lager keine Dichtung besitzt, erfolgt der Einbau vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen oder ölgeschmierten Umgebungen. In kompakten Radialanordnungen zeichnet sich die Bauform durch ihre geringe Querschnittshöhe aus. Dies ermöglicht eine platz- und gewichtssparende Konstruktion, ohne Einbußen bei der radialen Belastbarkeit der Lagerstelle hinnehmen zu müssen.

Welche Vorteile bringt die Ausführung mit Schmierbohrung?

Die Ausführung mit Schmierbohrung erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff im laufenden Betrieb. Schmierstoff gelangt durch die Öffnung in der Außenhülse direkt in den Wälzkörperbereich, was Trockenlauf und Verschleiß vorbeugt. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ab und eignet sich damit für unterschiedliche thermische Bedingungen. Bei der Montage wird die Hülse mithilfe eines geeigneten Einpressdorns in die Gehäusebohrung eingepresst, wodurch sie über den Festsitz axial fixiert bleibt.

Welche Maße hat die Nadelhülse HK1010 -AS1?

Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm sowie eine Breite von 10 mm. Diese Abmessungen ergeben eine sehr geringe radiale Querschnittshöhe. Das Bauteil beansprucht somit einen geringeren radialen Bauraum als ein klassisches Kugellager.

Was bedeutet das Merkmal ohne Dichtung für den Betrieb?

Eine Ausführung ohne Dichtung weist keine integrierten Dichtlippen oder Deckscheiben auf. Dadurch läuft die Lagerung reibungsarm, benötigt jedoch Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Nadelhülse wird vorzugsweise in geschmierten Gehäusen montiert oder mit externen Dichtelementen vor der Lagerstelle kombiniert.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Schmierbohrung?

Die Schmierbohrung in der Hülse dient der Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl von außen. Durch diese Bohrung lässt sich die Lagerstelle über eine Gehäusebohrung mit Schmiermittel versorgen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung über die gesamte Länge der Nadeln sowie den Stahlblechkäfig während des Betriebs.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad Celsius spezifiziert. Durch den verbauten Stahlblechkäfig und den Verzicht auf Elastomerdichtungen bleibt das Lager in diesem Temperaturfenster formstabil. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.

Benötigt die Nadelhülse einen Innenring?

Standardmäßig läuft die Nadelhülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, ein Innenring gehört nicht zum Lieferumfang. Dieses Konstruktionsprinzip spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerung. Falls die Welle konstruktiv nicht gehärtet werden kann, lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring ergänzen.

Wie wird die Nadelhülse im Gehäuse befestigt?

Die Befestigung erfolgt über einen Presssitz in einer maßhaltigen Gehäusebohrung. Durch das Einpressen erhält die dünnwandige Hülse ihre zylindrische Form sowie den erforderlichen Festsitz. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sicherungsringe oder Gehäuseschultern sind für die Lagesicherung im Regelfall nicht erforderlich.

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