NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,33 € | 6,34 € |
| 50 | 0,66 € | 6,01 € |
| 100 | 1,00 € | 5,67 € |
Die Nadelhülse HK4018 L/3AS von NTN bietet mit den Maßen 40x47x18 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HK4018 L/3AS von NTN nimmt als spanlos geformtes Wälzlager hohe Radialkräfte auf sehr engem Raum auf. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 18 mm eignet sich diese Ausführung für kompakte Lagerstellen. Der dünnwandige Außenring ermöglicht platzsparende Konstruktionen, bei denen die Welle direkt als Laufbahn dient. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln spurtreu und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf.
Konstrukteure wählen dieses einreihige Nadellager vor allem für radial stark belastete Lagerungen mit begrenztem Einbauraum. Da die Hülse mit festem Sitz in die Gehäusebohrung eingepresst wird, erfordert sie keine zusätzliche axiale Fixierung im Gehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Vorrichtungen mit hohen Radialkräften. Voraussetzung für den sicheren Betrieb ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenlaufbahn, auf welcher die Nadeln des Lagers unmittelbar abrollen.
Die einseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere wirksam vor eindringenden Schmutzpartikeln und hält Schmierstoff zuverlässig in der Lagerstelle. Dadurch eignet sich diese Bauform für Konstruktionen, bei denen eine Stirnseite des Lagers der Umgebung zugewandt ist. Weil die Nadelhülse ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung direkt bei der Montage oder über die offene Seite. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius und deckt übliche industrielle Einsatzbedingungen ab.
Dieses Modell weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 18 mm auf. Durch den geringen Querschnitt beansprucht das Radiallager minimalen radialen Bauraum und erlaubt schlanke Gehäusekonstruktionen bei hoher Belastbarkeit.
Eine schleifende Dichtlippe schließt die Lagerstelle an einer Stirnseite mechanisch ab. Sie vermindert das Austreten von Schmierfett und hält feste Verunreinigungen sowie Spritzwasser fern. Die gegenüberliegende offene Seite ermöglicht weiterhin den Anschluss an einen gemeinsamen Schmierkreislauf oder das geschützte Gehäuseinnere.
Im Regelfall laufen die Wälzkörper dieser Nadelhülse direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch die Lagerung radial extrem kompakt bleibt. Ist die Welle ungehärtet oder lässt sich konstruktiv nicht als Laufbahn nutzen, lässt sich das Lager mit einem passenden separaten Innenring kombinieren.
Der Hersteller spezifiziert den Einsatzbereich zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff der schleifenden Dichtung und das Schmiermittel bestimmt. Innerhalb dieses Fensters behält die Dichtlippe ihre Elastizität und der Stahlblechkäfig seine mechanische Festigkeit.
Da dieses Modell keine Schmierbohrung im Außenring aufweist, wird es bei der Montage mit Fett befüllt oder über die offene Stirnseite mit Schmierstoff versorgt. Bei fettgeschmierten Anwendungen unterstützt die integrierte schleifende Dichtung das Halten der Fettfüllung in der Kontaktzone.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen des einreihigen Lagers mit gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung und sichert den Zusammenhalt der Nadeln bei der Montage vor dem Aufschieben auf die Welle.