INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,13 € |
| 50 | 0,75 € | 6,76 € |
| 100 | 1,13 € | 6,38 € |
Die Nadelhülse HK3026 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei Hauptabmessungen von 30x37x26 mm.
Die Nadelhülse HK3026 gehört zur Gruppe der Radiallager mit besonders geringer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Breite von 26 mm ermöglicht diese offene Bauform platzsparende Lagerungen direkt auf gehärteten Wellen. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper und hält den Reibungswiderstand gering. Konstrukteure greifen auf dieses einreihige Bauteil von INA zurück, wenn radialer Bauraum im Gehäuse begrenzt ist.
Dieses Bauteil dient der Übertragung hoher radialer Kräfte bei geringen radialen Abmessungen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Konstruktionen, bei denen die Welle unmittelbar als innere Laufbahn fungiert und kein Innenring vorgesehen ist. Da die Hülse keine Axialkräfte aufnehmen kann, wird sie als reines Loslager eingeplant. In Verbindung mit gehärteten Gegenlaufflächen unterstützt sie kompakte und gewichtsoptimierte Baugruppen.
Bei dieser Ausführung ohne radiale Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffzufuhr stirnseitig über den Gehäuseraum. Bei fettgeschmierten Lagerstellen empfiehlt sich eine ausreichende Bevorratung im umgebenden Bauraum, während in Ölbadsystemen das Schmiermedium zirkulieren kann. Die offene Bauform verlangt externe Dichtungselemente, um das Lager vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ist die Baueinheit auch für thermisch beanspruchte Umgebungen ausgelegt.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine axiale Breite von 26 mm. Durch den geringen radialen Querschnitt eignet sich das einreihige Bauteil für radial eng begrenzte Einbauräume, bei denen die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen.
Als offenes Bauteil ermöglicht die Hülse einen ungehinderten Schmierstoffdurchfluss in ölgeschmierten Baugruppen. Wenn der Betriebsbereich Schutz vor Schmutz oder Feuchtigkeit verlangt, werden externe Dichtungen wie Wellendichtringe im umgebenden Gehäuse montiert. Das verringert die Reibung direkt an den Nadeln.
Im Regelfall laufen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch Gewicht und axialer Bauraum eingespart werden. Falls die Welle konstruktiv nicht als Wälzkörperlaufbahn gehärtet werden kann, lässt sich die Hülse bei Bedarf mit passenden separaten Innenringen ergänzen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper parallel zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Nadeln während des Laufs. Zudem hält er den zulässigen Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad stand und trägt zu gleichmäßigen Laufeigenschaften bei.
Mangels radialer Schmieröffnung im Außenring wird das Schmiermittel axial über die beiden Stirnseiten in den Wälzkörperraum eingeleitet. In geschlossenen Systemen geschieht dies über den Ölnebel oder das Spritzöl, bei Fettschmierung über entsprechende Kammern in der Anschlusskonstruktion.
Die Buchstaben HK kennzeichnen durchgestellte Nadelhülsen mit beidseitig offenem Gehäusemantel. Die Ziffernfolge beschreibt die Hauptabmessungen, wobei die ersten beiden Stellen den Hüllkreisdurchmesser von 30 mm und die letzten beiden die Breite von 26 mm angeben.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/