KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelbüchse BH2210 von JTEKT-KOYO führt Wellenenden mit 34,938 mm Bohrungsdurchmesser bei geringem radialem Bauraumbedarf.
Mit der Nadelbüchse BH2210 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager, das speziell zum sauberen Abschluss von Lagerstellen an Wellenenden dient. Die spanlos geformte, einseitig geschlossene Hülse umschließt das Nadelpaket formschlüssig und benötigt nur eine minimale radiale Bauhöhe. Das offene Nadellager läuft in der Regel direkt auf der gehärteten Welle, wodurch die Konstruktion ohne separaten Innenring auskommt und Bauraum einspart.
Diese Nadelbüchse kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine Welle im Gehäuse blind endet. Durch den Boden der Büchse schließt das Lager die Bohrung nach außen hin mechanisch ab. Da das Lager reine Radiallasten aufnimmt, bietet der linienförmige Kontakt der zylindrischen Rollkörper eine hohe Belastbarkeit bei kompakter Bauform. Gleichzeitig vereinfacht der feste Sitz im Gehäuse die Montage, da keine zusätzlichen axialen Sicherungsringe erforderlich sind.
Dieses Modell besitzt keine integrierte Schmierbohrung im Außenmantel. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss daher konstruktiv von der offenen Stirnseite her erfolgen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ab. Da das Lager herstellerseitig nicht abgedichtet ist, sollten Konstruktionen in schmutzbelasteten Umgebungen mit externen Dichtelementen geschützt werden.
Eine Nadelbüchse besitzt im Gegensatz zur durchgehend offenen Nadelhülse einen geschlossenen Boden. Sie dient dazu, Lagerstellen an austretenden Wellenenden axial abzuschließen. Die Nadelbüchse BH2210 schützt dadurch das Wellenende vor Berührung und schließt die Lagerbohrung an dieser Seite mechanisch ab.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 34,938 mm, einen Außendurchmesser von 44,437 mm sowie eine Baubreite von 15,875 mm. Diese zölligen Grundabmessungen entsprechen den gängigen Abmaßen für kompakte Nadelbüchsen im Maschinenbau und erfordern eine entsprechend maßhaltige Aufnahmebohrung im Gehäuse.
Das Lager ist für einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Maßgebend für die Temperaturverträglichkeit ist der verbaute Käfig aus gepresstem Stahlblech sowie die Stabilität der Wälzkörper. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff denselben Bereich abdeckt.
Da die Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt der Schmierstoff über die offene Lagerseite in das Innere. Sie können das Lager je nach Anforderung mit mineralischem Schmieröl oder Schmierfett betreiben. Bei Erstmontage sollte eine ausreichende Fettfüllung direkt in den Nadelkranz eingebracht werden.
In Standardanwendungen läuft der Nadelkranz direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Bauraum sowie Kosten ein. Weist die Welle keine entsprechende Härte oder Oberflächengüte auf, kann alternativ ein passender Innenring aufgeschoben werden, um als Gegenlaufbahn zu dienen.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf konstantem Abstand zueinander und vermindert die Reibung zwischen den Nadeln. Er sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Laufbahn und ermöglicht eine stabile Führung der Rollkörper bei Betriebsbedingungen von -30 bis +140 Grad.