KOYO
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Die Nadelbüchse BH1412 von JTEKT-KOYO bietet kompakte radiale Tragfähigkeit bei 22,238 mm Bohrung, 30,15 mm Außendurchmesser sowie 19,05 mm Breite für Wellenenden.
Die Nadelbüchse BH1412 dient als platzsparende Lagerung für Wellen mit einem Durchmesser von 22,238 mm. Durch ihren dünnwandigen Außenring beansprucht die Büchse minimalen radialen Bauraum und nimmt hohe Radialkräfte auf. Als einseitig geschlossenes Bauteil schließt dieses Wälzlager Lagerstellen am Wellenende direkt ab, sodass zusätzliche Gehäusedeckel oder axiale Sicherungselemente entfallen können.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen an einem Wellenende hohe Radiallasten bei geringer Gehäusebohrung aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbedingungen liegen vor, wenn die Welle gehärtet und geschliffen ausgeführt ist, um direkt als innere Laufbahn für die Nadelrollen zu dienen.
Da das Lager einreihig aufgebaut ist und linienförmigen Kontakt über die Wälzkörper herstellt, verteilt es radiale Belastungen gleichmäßig auf die Laufbahn. Konstruktionen erreichen dadurch eine hohe Steifigkeit bei geringem Bauraumbedarf der gesamten Lagerstelle.
Bei der Nadelbüchse BH1412 handelt es sich um eine offene Ausführung ohne Schmierbohrung. Weil das Gehäuse des Lagers keine Nachschmieröffnung aufweist, erfolgt die Zuführung des Schmierstoffs bei der Montage oder über die umgebende Konstruktion, beispielsweise durch ein bestehendes Ölbad oder über stirnseitige Schmierkanäle der Welle.
Konstrukteure sollten zudem auf die geeignete Beschaffenheit der Wellenlaufbahn achten. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln geordnet und deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +140 Grad ab. Eine externe Abdichtung der offenen Seite gegen Schmutz und Feuchtigkeit ist bei Bedarf vorzusehen.
Dieses radiale Wälzlager verfügt über einen spanlos geformten, dünnwandigen Außenring mit einseitig geschlossenem Boden. Die Bauform ermöglicht tragfähige Lagerungen bei sehr geringer radialer Bauhöhe und schließt die Lagerung an Wellenenden ab, wodurch separate Verschlussdeckel im Gehäuse entfallen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 22,238 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 30,15 mm und die Baubreite liegt bei 19,05 mm. Diese Proportionen erlauben kompakte Gehäusebohrungen bei stabiler radialer Führung der Welle.
Modelle ohne Schmierbohrung weisen eine durchgehend geschlossene Mantelfläche auf, wodurch Schmierstoff nicht unkontrolliert über den Außenring austreten kann. Die Schmierstoffversorgung erfolgt in solchen Konstruktionen über das Welleninnere, durch Ölsprühnebel im Getrieberaum oder durch eine definierte Erstfettung beim Einbau des Lagers.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers liegt zwischen -30 und +140 Grad. Ermöglicht wird diese Temperaturspanne durch die Ausführung mit einem temperaturfesten Stahlblechkäfig. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt jedoch die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper im Betrieb. Dadurch verringern sich Reibung sowie Wärmeentwicklung, was ruhige Laufeigenschaften und eine präzise Führung der Nadeln unterstützt.
Eine Nadelhülse ist an beiden Stirnseiten offen und erlaubt das vollständige Durchführen einer durchgehenden Welle. Eine Nadelbüchse besitzt dagegen einen spanlos angeformten Boden, der eine Stirnseite verschließt. Sie eignet sich daher speziell für Wellenenden und dichtet die Lagerstelle nach außen hin axial ab.