NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,14 € | 2,73 € |
| 100 | 0,28 € | 2,59 € |
| 250 | 0,43 € | 2,44 € |
| 500 | 0,58 € | 2,29 € |
Die Nadelbüchse BK1616 von NTN Nadellager schließt Wellenenden mit ihren kompakten Abmessungen von 16x22x16 mm bei rein radialer Belastung raumsparend ab.
Die Nadelbüchse BK1616 ist ein einreihiges Wälzlager mit spanlos geformter, dünnwandiger Außenhülse. Dank des einseitig geschlossenen Bodens dient dieses Bauteil dem sauberen Abschluss von Lagerstellen direkt an Wellenenden. Die Konstruktion verzichtet auf einen separaten Innenring, sodass die Nadelrollen unmittelbar auf der gehärteten Welle abrollen. Dadurch benötigt dieses Wälzlager einen äußerst geringen radialen Bauraum bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit.
Die Nadelbüchse BK1616 kommt dort zur Anwendung, wo Wellenenden radial gelagert und axial verdeckt werden sollen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben, Hebelmechanismen sowie Aggregaten des allgemeinen Maschinenbaus. Das offene Nadellager ohne integrierte Dichtung ist für Systeme mit Öl- oder Fettschmierung konzipiert. Der geschlossene Boden schützt die Stirnseite der Welle vor Schmutzeintrag und verringert das unkontrollierte Austreten von Schmierstoff an dieser Lagerseite.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise parallel zur Drehachse und hält den Schmierstofffilm stabil. Diese Käfigausführung unterstützt einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius. Weil das Lager ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr direkt über den offenen Lagerbereich bei der Montage. Die dünnwandige Hülse wird typischerweise mit leichtem Übermaß in die Gehäusebohrung eingepresst und benötigt keine zusätzlichen Sicherungsringe zur axialen Fixierung im Gehäuse.
Das Lager weist eine Bohrung von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 16 mm auf. Durch die geringe Querschnittshöhe eignet sich dieses Bauteil für radiale Lagerungen bei sehr beengten Einbauverhältnissen.
Eine Nadelhülse ist beidseitig offen und lässt eine durchgehende Welle zu. Die Nadelbüchse besitzt dagegen einen geschlossenen Boden an einer Stirnseite. Sie schließt die Lagerstelle am Wellenende mechanisch ab, schützt die Wellenstirn und verhindert das axiale Austreten von Schmierfett oder Schmieröl nach außen.
In der Standardanwendung läuft dieses Wälzlager direkt auf der Welle, die als gehärtete und geschliffene Laufbahn dient. Falls die vorhandene Welle nicht gehärtet werden kann, lässt sich die Büchse mit einem passenden Innenring kombinieren, wodurch sich jedoch der erforderliche Wellendurchmesser entsprechend verringert.
Das Lager mit seinem stabilen Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad Celsius geeignet. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatztemperatur im Betrieb ist neben der thermischen Belastung der Lagerkomponenten stets die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls.
Diese Variante ist ohne Schmierbohrung im Außenmantel ausgeführt. Die Erstbefettung oder Schmierung erfolgt daher vor dem Einbau direkt über die offene Stirnseite in den Wälzkörperraum. Bei Ölbetrieb gelangt das Schmiermittel aus dem Gehäuseinneren ungehindert an die umlaufenden Nadelrollen.
Die dünnwandige Nadelbüchse wird im Regelfall mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den dabei entstehenden Festsitz fixiert sich die Hülse form- sowie kraftschlüssig. Zusätzliche Sprengringe, Nutmuttern oder Gehäuseschultern zur axialen Sicherung sind für dieses Wälzlager nicht erforderlich.