NKIA5907 Nadel-Schrägkugellager von INA
NKIA5907 Nadel-Schrägkugellager von INA

INA

Nadel-Schrägkugellager INA NKIA5907

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
27 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
einteilig
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,231 kg
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Nadel-Schrägkugellager INA NKIA5907
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Nadel-Schrägkugellager INA NKIA5907

Kompaktes Nadel-Schrägkugellager NKIA5907 von INA mit 35 mm Bohrung für kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau.

Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5907 von INA vereint ein radiales Nadellager mit einem Schrägkugellagerteil in einer kompakten Baueinheit. Diese Konstruktion nimmt hohe Radialkräfte sowie axiale Lasten in einer Richtung bei geringem radialem Bauraum auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit Abmessungen von 35 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite eignet sich die Ausführung für platzsparende Wellenlagerungen in technischen Anlagen.

Wofür eignet sich das Nadel-Schrägkugellager NKIA5907?

Dieses kombinierte Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen separate Lagerkombinationen zu viel radialen Einbauraum beanspruchen. Typische Anwendungsbereiche sind Wellenlagerungen und Baugruppen mit kombinierter Beanspruchung bei definierter Axiallastrichtung. Der integrierte Nadelkranz nimmt die Radialbelastungen auf, während der Kugellagerteil die Führung der Welle in einer Axialrichtung übernimmt. Durch den zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad lässt sich das Lager unter gängigen thermischen Bedingungen im industriellen Dauerbetrieb einsetzen.

Was ist bei der offenen Bauform und der Wirkrichtung zu beachten?

Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung benötigt die Konstruktion eine externe Abdichtung im Gehäuse. Dies schützt das Schmiersystem vor Schmutz und verhindert Schmierstoffverlust. Das Lager ist einseitig wirkend ausgeführt, weshalb beim Einbau die korrekte Ausrichtung zur axialen Belastungsrichtung beachtet werden muss. Für wechselnde Axialkräfte empfiehlt sich eine paarweise Montage. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufbahnen, während der einteilige Innenring die Montage auf der Welle unterstützt.

Welche Aufgaben übernimmt das Nadel-Schrägkugellager NKIA5907?

Die Kombination aus Nadellager und Schrägkugellager nimmt gleichzeitig schwere Radiallasten und einseitige Axialkräfte auf. Der radiale Nadelkranz stellt dabei eine hohe Tragfähigkeit auf engem Bauraum bereit. Gleichzeitig stützt der Schrägkugellagerteil die Welle axial in eine Richtung ab. Dadurch ersetzt diese Baueinheit in vielen Konstruktionen zwei separate Einzellager.

Welche Abmessungen weist das Lager NKIA5907 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Gesamtbreite von 27 mm. Dank dieser genormten Hauptabmessungen passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6.

Was bedeutet die Angabe „einseitig wirkend“ für die Montage?

Diese Ausführung nimmt Axialkräfte ausschließlich aus einer definierten Richtung auf. Bei der Montage muss die Lastrichtung der Welle genau mit der Stützrichtung des Schrägkugellagerteils übereinstimmen. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, müssen Sie ein zweites Lager spiegelbildlich anordnen oder eine zusätzliche axiale Gegenlagerung vorsehen.

Wie wird das offene Lager vor Verschmutzung geschützt?

Da das Lager werkseitig ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung. Je nach Umgebungsbedingungen kommen dafür Radial-Wellendichtringe, Spaltdichtungen oder Labyrinthdichtungen zum Einsatz. Diese externen Dichtelemente verhindern das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel im Lagerbereich.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das INA NKIA5907 betreiben?

Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der formstabile Stahlblechkäfig als auch der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei der Schmierstoffauswahl sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl den Betriebsbereich thermisch abdeckt.

Welche Schmierungsarten eignen sich für diese Lagerausführung?

Sie können das Lager flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Bei einer Fettschmierung ist darauf zu achten, dass vor dem Einbau sowohl der Radialteil mit den Nadeln als auch der Schrägkugellagerteil mit Schmierstoff versehen werden. Die regelmäßige Schmierung richtet sich nach den Intervallen der Maschinenkonstruktion.

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