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Das Nadel-Schrägkugellager NKIB59/22 von NKE Steyr vereint radiale Tragfähigkeit mit zweiseitiger axialer Führung bei kompakten Abmessungen von 22x39x25 mm.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIB59/22 kombiniert einen radialen Nadelkranz mit einem zweiseitig wirkenden Schrägkugellager. Diese Bauform nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in beide Richtungen. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 39 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für platzsparende Konstruktionen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIB59/22 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei geringem radialem Bauraum gleichzeitig beidseitige Axialkräfte auftreten. Das Lager fungiert als Festlager für wechselnde axiale Belastungen und stützt zugleich schwere radiale Lasten ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Anschlusskonstruktion vor Schmutz geschützt sein. Der Einsatz empfiehlt sich in Lagerungen, in denen eine externe Öl- oder Fettschmierung vorgesehen ist.
Der Innenring dieser Ausführung ist zweiteilig aufgebaut, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Beim Einbau werden die Ringteile nacheinander auf die Welle geschoben und axial gegen eine Wellenschulter verspannt. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den industriellen Standardgenauigkeiten. Präzise gefertigte Anschlussflächen an Welle und Gehäuse tragen dazu bei, ungleichmäßige Belastungen im Schrägkugellagerteil zu vermeiden.
Die Konstruktion vereint zwei Funktionen in einem Bauteil: Der Nadelrollenteil nimmt hohe radiale Belastungen auf kleinem Bauraum auf, während das integrierte Schrägkugellager axiale Kräfte in beiden Richtungen abstützt. Dadurch dient das Bauteil als kompaktes Festlager zur axialen Führung von Wellen, ohne dass dafür zwei separate Lagerstellen konstruiert werden müssen.
Mit 22 mm Bohrung, 39 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite weist das Nadel-Schrägkugellager eine schlanke Bauform auf. Dieses Verhältnis von Innen- zu Außendurchmesser eignet sich besonders für Lagerungen mit radial eng bemessenem Einbauraum im Gehäuse.
Die Abdichtung erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion, da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist. Für den Betrieb kommt Schmierfett oder Schmieröl infrage. Bei einer Fettschmierung ist darauf zu achten, dass sowohl der Nadelrollenteil als auch der Schrägkugellagerbereich vor der Inbetriebnahme ausreichend mit Schmierstoff befüllt werden.
Als Standard-Genauigkeitsklasse für industrielle Wälzlager definiert P0 (vergleichbar mit ABEC 1) die zulässigen Maß- und Formabweichungen bezüglich Rundlauf, Bohrung und Außenring. Für allgemeine Maschinenbauanwendungen bietet diese Normtoleranz eine bewährte Passgenauigkeit auf Welle und Gehäuse.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius, behalten die Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Der gewählte Schmierstoff sollte so abgestimmt sein, dass dessen thermischer Einsatzbereich den zu erwartenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle entspricht.
Durch den geteilten Innenring lässt sich das integrierte Schrägkugellager montieren und axial verspannen, um Axialkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen. Die beiden Innenringhälften werden beim Einbau auf die Welle gefügt und axial fest gegeneinander fixiert, was eine definierte Führung der Wälzkörper unterstützt.
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