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Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5907 von NKE Steyr nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitige Axiallasten auf, gefertigt mit 35x55x27 mm aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5907 verbindet einen radialen Nadelkranz mit einem Schrägkugellagerteil in einer kompakten Einheit. Diese Konstruktion eignet sich für Anwendungen, bei denen geringer Bauraum in radialer Richtung mit hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit zusammentrifft. NKE Steyr fertigt das Lager aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem einteiligen Innenring sowie einem stabilen Stahlblechkäfig für präzise Wälzkörperführung.
Dieses kombinierte Wälzlager dient der Lagerung von Wellen, die vorrangig schwere Radiallasten und zusätzlich einseitig gerichtete Axialkräfte übertragen. Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo eine getrennte Anordnung von Radial- und Axiallager aus Platzgründen nicht infrage kommt. Die Nadellagerkomponente nimmt dabei die Querkräfte auf, während der Schrägkugellagerteil die axiale Führung in einer Richtung übernimmt.
Die einseitige Wirkrichtung erfordert eine korrekte Einbaulage, damit das Schrägkugellager die auftretenden Axialkräfte vorschriftsmäßig aufnehmen kann. Wirken wechselnde Axiallasten, ist ein gegenseitig angestelltes zweites Lager erforderlich. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Anschlusskonstruktion das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen sowie den Schmierstoff halten. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Die Kombination aus Nadelrollen und Kugeln ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von hohen Radiallasten und einseitigen Axialkräften in einem gemeinsamen Bauteil. Der einteilige Innenring erleichtert die Montage auf der Welle, während der Stahlblechkäfig für eine geordnete Führung der Wälzkörper sorgt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Baubreite von 27 mm. Die kompakte radiale Bauhöhe erlaubt raumsparende Konstruktionen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die Normaltoleranz von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß- und Formabweichungen sowie Rundlauftoleranzen fest und deckt übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau ab.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt wahlweise den Einsatz von Schmieröl oder Schmierfett. Schmierstoff und externe Dichtungselemente der Umgebungskonstruktion sollten auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius abgestimmt sein, um Reibung und Verschleiß gering zu halten.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität unter Last und gute Verschleißfestigkeit im industriellen Dauereinsatz aus.
Axialkräfte werden bauartbedingt ausschließlich in einer definierten Richtung abgestützt. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Belastungen auf, erfordert die Konstruktion ein zweites Lager in spiegelbildlicher Anordnung zur Gegenführung.
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