NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,71 € | 51,46 € |
| 30 | 5,41 € | 48,76 € |
Das Nadel-Axialzylinderrol. NKXR25 T2 von NTN Nadellager vereint Radial- und Axialführung auf kompaktem Bauraum mit den Hauptabmessungen 25x37x30 mm.
Mit dem Nadel-Axialzylinderrol. NKXR25 T2 erhalten Sie ein kombiniertes Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Die Baugruppe besteht aus einem radialen Nadelkranz und einem einseitig wirkenden Axial-Zylinderrollenlager. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht das Bauteil mechanischen Beanspruchungen. NTN Nadellager fertigt dieses Lager in der Ausführung ohne Abdeckung. Es führt Wellen mit einem Durchmesser von 25 mm und nimmt gleichzeitig axiale Führungskräfte auf.
Konstrukteure wählen dieses Kombinationslager, wenn radiale Belastungen mit einseitigen Axialkräften zusammentreffen und der radiale Einbauraum begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Kraftrichtungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Die kompakten Abmessungen von 37 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite erlauben schlanke Gehäusebohrungen. Da der Axialteil einseitig wirkt, führt die Einheit die Welle in einer axialen Richtung, während radiale Lasten über die Nadelkranzlänge abgetragen werden.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und unterstützt den Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht dem Industriestandard für die Rundlaufgenauigkeit. Da das Lager ohne werkseitige Abdeckung gefertigt ist, eignet es sich gleichermaßen für Fett- oder Ölschmierung. In der Anschlusskonstruktion empfiehlt sich eine externe Abdichtung, um das Wälzlager vor Verschmutzungen und Schmierstoffverlust zu schützen.
Die Einheit weist eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Durch diese schlanken Dimensionen eignet sich das Bauteil speziell für Lagerstellen mit geringem radialem Bauraum, an denen kombinierte Kräfte aufgenommen werden müssen.
Über die getrennten Wälzkörperreihen stützt das Lager gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte ab. Der Radialteil führt die Welle über schlanke Nadelrollen, während der integrierte Axial-Zylinderrollenteil axiale Druckbelastungen aus einer definierten Richtung auffängt. Für wechselnde Axialkräfte ist diese einseitig wirkende Bauform nicht vorgesehen.
Sie können das offene Lager flexibel mit Schmierfett oder Getriebeöl betreiben. Die Wahl hängt von der Drehzahl, der Umgebungstemperatur und dem Schmierkonzept der gesamten Anlage ab. Da keine integrierte Abdeckung vorhanden ist, gelangt das Schmiermedium ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Dieser Temperaturbereich wird maßgeblich durch den Polyamidkäfig und den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bestimmt. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verliert der Kunststoffkäfig an Festigkeit, weshalb die Grenzwerte im Betrieb eingehalten werden sollten.
Diese Einstufung definiert die Maß- und Rundlauftoleranzen nach gängigen Industrienormen. P0 (auch PN oder ABEC 1 genannt) stellt die Normaltoleranz für Wälzlager dar. Sie bietet eine ausreichende Präzision für den allgemeinen Maschinenbau, ohne unnötig enge Fertigungstoleranzen an Gehäuse und Welle zu erzwingen.
Diese Ausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Für den praktischen Betrieb erfordert das Lager eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern. Zudem ermöglicht die offene Gestaltung eine direkte Anbindung an zentrale Öl- oder Fettschmiersysteme in der Maschine.