INA
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Das zweiseitig wirkende Nadel-Axialzylinderrol. ZARN70130 -L-TV-A von INA nimmt radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 70x130x103 mm präzise auf.
Dieses Nadel-Axialzylinderrol. ZARN70130 -L-TV-A verbindet ein radiales Nadellager mit zwei axialen Zylinderrollenkränzen in einer kompakten Einheit. Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt Wellen mit 70 mm Bohrungsdurchmesser und stützt diese gegen ein Gehäuse mit 130 mm Außendurchmesser ab. Dank der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für präzise geführte Drehbewegungen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen diese Lagereinheit bevorzugt in Antriebssträngen, bei denen hohe radiale Kräfte mit wechselnden Axialbelastungen aus beiden Richtungen zusammentreffen. Die zweiseitig wirkende Bauform spart Bauraum gegenüber getrennten Radial- und Axiallagerungen ein. Durch den Polyamidkäfig läuft das System ruhig und toleriert Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius bei Fett- oder Ölschmierung.
Die Variante ZARN..-L zeichnet sich durch eine einseitig verlängerte Wellenscheibe aus. Diese Verlängerung dient als definierte Anlagefläche für Wellendichtringe oder benachbarte Maschinenteile, wodurch zusätzliche Distanzringe entfallen können. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass es sich um eine nicht anschraubbare Ausführung handelt. Der Außenring benötigt daher eine feste Aufnahme in einer durchgehenden Gehäusebohrung mit axialer Fixierung über Gehäusedeckel oder Sicherungselemente.
Dieses Wälzlager kombiniert ein radiales Nadellager mit einem zweiseitig wirkenden Axial-Zylinderrollenlager in einem gemeinsamen Außenring. Es nimmt Radiallasten sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf, wodurch aufwendige Kombinationen aus separaten Radial- und Axiallagern entfallen.
Die Hauptabmessungen dieses Lagers betragen 70 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 130 mm für den Außendurchmesser des Außenrings sowie eine Gesamtbreite von 103 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im aufnehmenden Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen -L weist auf die Ausführung mit einer abgestuften, verlängerten Wellenscheibe hin, die oft als Gegenlauffläche für Dichtungen dient. Das Kürzel TV kennzeichnet den Führungskäfig aus Polyamid, während der Buchstabe A eine geänderte Innenkonstruktion der Baureihe beschreibt.
Das Lager eignet sich flexibel sowohl für die Schmierung mit Wälzlagerfett als auch für den Betrieb im Ölkreislauf. Bei der Schmierstoffwahl sollten Sie die Einsatztemperaturen im Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius sowie die Viskositätsempfehlungen für Wälzkörper berücksichtigen.
Lager der Baureihe ZARN sind nicht anschraubbar und erfordern einen Gehäusesitz mit axialer Klemmung. Die verwandte Baureihe ZARF besitzt hingegen Durchgangsbohrungen im Außenring, um die Lagereinheit direkt an die Gehäusewand oder Anschlusskonstruktion zu verschrauben.
Laufringe und Rollenkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität bietet. Die Rollensätze werden durch leichte Käfige aus formstabilem Polyamid geführt, was die Massenkräfte und das Laufgeräusch im Betrieb reduziert.
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