KOYO
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Das Nadel-Axialzylinderrol. NAXR17 Z von JTEKT-KOYO (17x31x25 mm) vereint radiale Nadelführung mit einseitig wirkender axialer Zylinderrollenlagerung samt integrierter Schutzkappe.
Das Nadel-Axialzylinderrol. NAXR17 Z von JTEKT-KOYO ist ein kombiniertes Wälzlager für platzsparende Konstruktionen mit kombinierten Lastrichtungen. Die Baueinheit besteht aus einem radialen Nadellager sowie einem einseitig wirkenden Axial-Zylinderrollenlager. Durch die kompakten Hauptabmessungen mit 17 mm Bohrung, 31 mm Außendurchmesser und 25 mm Gesamtbreite ermöglicht dieses Lager stabile Wellenführungen bei geringem radialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet die Komponente hohe Formstabilität für industrielle Baugruppen.
Diese Lagerkombination kommt bei Konstruktionen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig radiale Kräfte und einseitige Axiallasten auftreten. Da das Lager radiale Lasten über den Nadelkranz und Axialkräfte über den Zylinderrollenteil getrennt aufnimmt, bleibt die mechanische Führung auch unter Last stabil. Die Ausführung eignet sich für Festlagerungen kompakter Wellen, bei denen kein Bauraum für zwei separate Lagerstellen zur Verfügung steht.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet die werkseitig montierte Schutzkappe aus Stahlblech über dem Axialteil. Diese Kappe hält die Komponenten zusammen und dient zugleich als Abdeckung gegen das Eindringen grober Schmutzpartikel. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 (ABEC 1) ausgeführt und stützt axiale Kräfte ausschließlich in einer Richtung ab.
Dieses Kombinationslager vereint ein radiales Nadellager mit einem Axial-Zylinderrollenlager in einer montagefertigen Einheit. Es stützt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung ab. Dank der Maße von 17 mm Innendurchmesser, 31 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite beansprucht die Einheit nur minimalen Bauraum auf der Welle.
Das Kennzeichen Z steht für eine einseitig angebrachte Schutzkappe aus Stahlblech am Axialteil. Diese Kappe umschließt die Wellenscheibe und hält die Komponenten zusammen. Zudem dient sie als Abdeckung gegen das Eindringen grober Schmutzpartikel in den axialen Wälzkörperbereich.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Werkstoffe ihre Maßhaltigkeit. Eingesetzte Schmierstoffe müssen diesen Temperaturbereich fachgerecht abdecken.
Die Konstruktion nimmt hohe radiale Belastungen über den Nadelkranz auf, während die zylindrischen Rollen des Axialteils einseitig gerichtete Axiallasten aufnehmen. In Gegenrichtung wirkt das Lager nicht axial fixierend. Für wechselnde Axialkräfte muss daher auf der Gegenseite ein weiteres Axial- oder Kombinationslager vorgesehen werden.
Die Klassifizierung nach P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die gefertigte Normaltoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern nach gängigen Standards. Diese Toleranzklasse genügt den Anforderungen der meisten allgemeinen Industrieanwendungen und erfordert keine gesonderten Feintoleranzen der Anschlusskonstruktion.
Die Ringe und Wälzkörper des Lagers bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Härte und Formstabilität aus. Sowohl im radialen als auch im axialen Lagerteil kommt zudem ein Käfig aus Stahlblech zum Einsatz.