NTN
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| 35 | 3,10 € | 27,99 € |
Das Nadel-Axialkugellager NKX20 T2Z von NTN Nadellager kombiniert Radial- und Axialführung im kompakten Bauraum von 20x35x30 mm.
Das Nadel-Axialkugellager NKX20 T2Z vereint einen radialen Nadelkranz und ein axiales Kugellager in einem montagefertigen Bauteil. Die Konstruktion eignet sich für Lagerstellen, an denen hohe radiale Kräfte mit einseitig wirkenden axialen Belastungen zusammentreffen. Durch die Maße von 20 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite beansprucht die Einheit nur minimalen radialen Bauraum. Gefertigt aus 100Cr6 Standard-Wälzlagerstahl, erfüllt die Komponente die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und ist für die Schmierung mit Fett vorgesehen.
Kombinierte Lager dieser Bauart kommen zum Einsatz, wenn Wellen neben hohen Radialkräften auch einseitige Axialkräfte aufnehmen müssen, ohne dass Bauraum für zwei getrennte Lagerstellen vorliegt. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau für kompakte Wellenführungen. Da die axiale Wirkrichtung einseitig ausgelegt ist, nimmt das Lager Axialschub gezielt in einer Richtung auf. Der integrierte Polyamidkäfig sorgt für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper und einen geräuscharmen Lauf im Betrieb.
Die Ausführung T2Z zeichnet sich durch eine einseitige Abdeckung (Z) aus Stahlblech über dem Axialteil aus. Diese Schutzkappe bildet eine berührungslose Spaltdichtung, hält das Schmierfett im Lager und reduziert das Eindringen von Schmutzpartikeln. Zudem macht sie das Lager selbsthaltend, was die Montage vereinfacht. Zu beachten ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius, der maßgeblich durch den Polyamidkäfig bestimmt wird. Für Anwendungen in diesem Temperaturfenster bietet der Käfig eine elastische Wälzkörperführung.
Dieses Wälzlager vereint ein Radial-Nadellager und ein Axial-Kugellager in kompakter Einheit. Es nimmt hohe Radiallasten und einseitige Axialkräfte bei geringem radialem Bauraum auf. Mit 20 mm Bohrungsdurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eignet es sich für platzsparende Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet eine Abdeckung aus Blech über dem axialen Lagerteil. Diese Deckkappe bildet eine berührungslose Spaltdichtung, die das Schmierfett im Axialbereich hält und vor groben Fremdkörpern schützt. Gleichzeitig hält die Kappe die Lagerelemente zusammen, sodass die Einheit montagefertig und selbsthaltend bleibt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieses Temperaturfenster im Wesentlichen durch den verbauten Polyamidkäfig und das Schmierfett. Innerhalb dieser thermischen Spanne führt der Kunststoffkäfig die Wälzkörper zuverlässig bei geringer Massenträgheit.
Die Ausführung ist für Fettschmierung konzipiert. Sowohl der radiale Nadelkranz als auch der axiale Kugelteil erfordern eine passende Fettfüllung vor Inbetriebnahme. Bei Ausführungen mit Schutzkappe Z verbleibt das Schmiermittel im Axialteil, wobei die Fettversorgung auf beide Funktionsbereiche abgestimmt wird.
Die Einstufung nach P0 bzw. PN entspricht der üblichen Normtoleranz für Standard-Wälzlager, vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Standardanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufpräzision und Passgenauigkeit auf der Welle.
Eine selbsthaltende Bauform bedeutet, dass Nadelkranz, Axialkugellager und die zugehörige Wellenscheibe durch die Schutzkappe unverlierbar zusammengehalten werden. Das Lager lässt sich dadurch als geschlossene Baueinheit handhaben und montieren, ohne dass einzelne Lagerscheiben oder Wälzkörper beim Aufschieben auf die Welle herausfallen.