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Das Nadel-Axialkugellager NKX45 -Z von NKE Steyr vereint Radial- und Axialführung auf kompaktem Bauraum mit den Abmessungen 45x58x32 mm.
Das Nadel-Axialkugellager NKX45 -Z kombiniert ein radiales Nadellager mit einem axialen Kugellagerteil in einer einbaufertigen Einheit. Diese Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte gleichzeitig auf. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm und einer Breite von 32 mm beansprucht dieses Wälzlager wenig Bauraum. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die gefertigte Maß- und Laufgenauigkeit.
Konstrukteure setzen dieses kombinierte Wälzlager ein, wenn Wellen neben radialen Führungskräften auch einseitige Axiallasten bei begrenztem Einbauraum aufnehmen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und allgemeinen Wellenlagerungen im Industrie- und Vorrichtungsbau. Durch die Kombination zweier Lagerprinzipien entfällt die Notwendigkeit zweier getrennter Lagerstellen. Da die axiale Lastaufnahme einseitig wirkt, verlangt die Gegenrichtung bei wechselnden Kräften eine entsprechende Gegenlagerung.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet eine einseitige Stahlblechabdeckung über dem Axialkugellagerteil. Diese Kappe hält die Bauteile zusammen und macht das Lager selbsthaltend, was Handhabung und Montage erleichtert. Gleichzeitig dient die Kappe als berührungslose Spaltdichtung gegen grobe Schmutzpartikel und hält Schmierfett im Axialteil zurück. Das Lager ist für Fettschmierung vorgesehen und lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad betreiben.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm sowie eine Gesamtbreite von 32 mm auf. Durch diese schlanke Bauweise eignet sich das Wälzlager für platzsparende Konstruktionen, bei denen radiale und axiale Kräfte auf engem Raum abgestützt werden sollen.
Das Nachsetzzeichen Z steht für eine einseitig angebrachte Deckkappe aus Stahlblech über dem axialen Lagerteil. Diese Kappe macht die Baugruppe selbsthaltend, sodass die Komponenten beim Einbau fest zusammenbleiben. Zudem bildet sie einen wirksamen Spaltschutz gegen Schmutzeintrag und schützt die Fettfüllung vor dem Austritt.
Die Bauform fungiert als kombiniertes Wälzlager. Der radiale Nadelkranz nimmt radiale Belastungen der Welle auf, während das integrierte Axialkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Wirkrichtung abstützt. Bei wechselnden axialen Lasten müssen Konstrukteure eine zweite Lagerstelle zur Abstützung der Gegenrichtung vorsehen.
Dieses Bauteil ist herstellerseitig für Fettschmierung spezifiziert. Die schützende Stahlblechkappe des Axialteils unterstützt den Rückhalt des Schmierfetts im Lagerinneren. Verwenden Sie für die Nachschmierung ein auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad abgestimmtes Wälzlagerfett, um Reibung und Verschleiß gering zu halten.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität aufweist. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Materialkombination erlaubt den Einsatz in Betriebstemperaturbereichen von -20 bis +120 Grad unter normalen industriellen Umgebungsbedingungen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach Normung, was international der Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Diese Standard-Genauigkeitsklasse bietet eine praxisgerechte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für den klassischen Maschinenbau, ohne unverhältnismäßig enge Fertigungstoleranzen an der Anschlusskonstruktion zu fordern.
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