INA
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Das Nadel-Axialkugellager NKX15 -Z-XL von INA vereint Radial- und einseitige Axialführung auf kompaktem Raum bei 15 mm Bohrung, 24 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite.
Das Nadel-Axialkugellager NKX15 -Z-XL kombiniert einen radialen Nadelkranz mit einem einseitig wirkenden Axial-Kugellagerteil in einer einbaufertigen Einheit. Diese selbsthaltende Konstruktion nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axiallasten aus einer Richtung auf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und die Normaltoleranz nach P0/PN (ABEC 1) eignet sich die Komponente für Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Bauteil ist ab Werk für Fettschmierung ausgelegt.
Dieses Nadel-Axialkugellager kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen neben radialen Führungskräften auch einseitige Axialschübe auftreten. Der Einsatzbereich umfasst kompakte Bauräume mit kombinierten Belastungen im allgemeinen Maschinenbau. Da der Radialteil nadelförmige Wälzkörper nutzt, beansprucht die Lagerstelle nur einen geringen Gehäusequerschnitt. Axialkräfte dürfen dabei ausschließlich aus der vorgesehenen Wirkrichtung eingeleitet werden, da das Kugellagerteil konstruktiv einseitig arbeitet.
Die Kennzeichnung Z steht für eine einseitige Blechabdeckung über dem axialen Kugelteil. Diese Kappe hält das Schmierfett im Axialbereich und bildet zugleich eine berührungslose Spaltdichtung gegen grobe Schmutzpartikel. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch die selbsthaltende Bauform bildet die Einheit eine kompakte Baugruppe, die radiale und axiale Lagerfunktion auf engem Raum vereint.
Dieses Kombinationslager führt Wellen mit 15 mm Durchmesser radial über Nadelrollen und axial über einen integrierten Kugelkranz. Durch die selbsthaltende Bauform bildet die Einheit ein zusammenhängendes Bauteil. Die Abdeckung Z schützt den axialen Lagerteil, während der Stahlblechkäfig für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper sorgt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 15 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm sowie eine Gesamtbreite von 23 mm auf. Durch diesen schlanken Querschnitt lässt sich das Wälzlager platzsparend in Gehäusebohrungen integrieren, ohne auf axiale Stützwirkung verzichten zu müssen.
Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Laufkörpern und Käfig aus Stahlblech, deckt dieses Modell einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Dieser Temperaturbereich entspricht den üblichen Betriebsbedingungen im Maschinenbau und orientiert sich an der Beständigkeit von Werkstoff und Standardfetten.
Die Ausführung ist für Fettschmierung ausgelegt. Die Schutzkappe Z schirmt den axialen Kugellagerbereich ab und unterstützt den Rückhalt des Schmierstoffs im Lagerinneren. Achten Sie bei der Erstinbetriebnahme oder Nachschmierung auf ein geeignetes Wälzlagerfett, das für den geforderten Temperaturbereich freigegeben ist.
Der axiale Kugellagerabschnitt nimmt ausschließlich Axialkräfte auf, die aus einer Richtung auf die Wellenscheibe wirken. Treten im Betrieb wechselnde oder zweiseitige Axialkräfte auf, müssen Sie ein zweites Lager spiegelbildlich anordnen oder eine beidseitig wirkende Bauform wählen, um die Gegenrichtung abzufangen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit bietet definierte Rundlaufeigenschaften für industrielle Serienanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Sie deckt den Großteil aller Konstruktionen ab, die keine gesteigerten Präzisionsklassen erfordern.
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