INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,25 € | 61,73 € |
| 30 | 6,50 € | 58,48 € |
Das Nadel-Axialkugellager NX35 -Z-XL von INA kombiniert Radial- und Axialführung auf kompaktem Bauraum bei Maßen von 35x47x30 mm.
Das Nadel-Axialkugellager NX35 -Z-XL von INA vereint einen radialen Nadelkranz mit einem einseitig wirkenden Axial-Kugellagerteil in einer kompakten Einheit. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt diese Bauform gleichzeitig Radialkräfte und einseitige Axiallasten bei geringem radialem Einbauraum auf. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 30 mm eignet sich das Lager für präzise Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses einseitig wirkende Kombinationslager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Drehbewegungen bei begrenztem Bauraum neben radialer Führung auch axiale Kräfte in einer Richtung aufnehmen müssen. Geeignete Einsatzfelder sind kompakte Wellenlagerungen mit kombinierten Lastrichtungen bei geringem radialem Einbauraum. Da es sich um eine selbsthaltende Konstruktion handelt, montieren Anwender die Baugruppe zeitsparend als kompakte Funktionseinheit. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad.
Das Nachsetzzeichen Z kennzeichnet eine einseitige Abdeckung aus Stahlblech über dem Axialteil. Diese Kappe dient als Spaltdichtung und unterstützt den Schutz der internen Fettschmierung vor grobem Schmutz sowie Schmierstoffverlust. Für Konstruktionen bedeutet dies reduzierten externen Dichtungsaufwand an der Gehäuseseite. Dank der Normtoleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) passt das Wälzlager in standardisierte Gehäusebohrungen. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass die Welle für das innenringlose Radiallager gehärtet und geschliffen ausgeführt wird oder passende Innenringe eingesetzt werden.
Die Kombination aus einem Radial-Nadellager und einem Axial-Kugellager ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Radialkräften und einseitigen Axiallasten in einer kompakten Baueinheit von 35x47x30 mm. Diese Ausführung spart wertvollen Bauraum gegenüber getrennten Lageranordnungen ein.
Eine Deckscheibe aus Stahlblech schirmt den Axialbereich einseitig ab. Sie fungiert als berührungslose Spaltdichtung, begünstigt den Verbleib des Schmierfetts im Axialteil und hält grobe Schmutzpartikel ab, ohne nennenswerte Reibung oder zusätzliche Erwärmung im Betrieb zu verursachen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Werkstoffausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf diese Spanne abgestimmt. Für den praktischen Einsatz sollte das gewählte Schmierfett ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.
Als selbsthaltendes Lager bilden Radialteil, Axialteil und Gehäusekomponenten eine feste Funktionseinheit. Die Komponenten fallen bei der Handhabung nicht auseinander, was den Einbau in das Gehäuse spürbar erleichtert und Montagefehlern im Arbeitsprozess vorbeugt.
Weil das Radiallager ohne eigenen Innenring auskommt, laufen die Nadeln direkt auf der Welle. Die Wellenoberfläche muss folglich als Wälzkörperlaufbahn gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein. Alternativ lassen sich passende Innenringe auf der Welle montieren.
Die Ausführung ist für Fettschmierung konzipiert. Vor der Inbetriebnahme erhalten sowohl der Nadelkranz als auch der abgedeckte Axialteil eine Befettung mit geeignetem Wälzlagerfett. Die Z-Abdeckung unterstützt den Verbleib des Schmierstoffs im Inneren des Lagers während des Laufs.
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