FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,95 € | 283,97 € |
| 5 | 29,89 € | 269,03 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager N218 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet mit 90 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit und axialen Längenausgleich als Loslager.
Das Zylinderrollenlager N218 -E-XL-M1-C3 dient der Aufnahme hoher Radialkräfte in anspruchsvollen Industrieantrieben. Mit den Hauptabmessungen von 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite entspricht dieses FAG Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Als offenes Lager konzipiert, lässt es sich direkt in gehäuseseitige Schmierkreisläufe einbinden. Die Bauform N ermöglicht durch den bordlosen Außenring eine ungehinderte Längsverschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse.
Die Ausführung als Loslager nimmt hohe radiale Belastungen auf und kompensiert axiale Längenänderungen der Welle. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt ist, lassen sich Innen- und Außenring getrennt montieren. Dieser modulare Aufbau vereinfacht Montage und Wartung in kompakten Konstruktionen. In Lagerungsanordnungen mit Fest-Los-Prinzip gleicht das Lager betriebsbedingte thermische Wellenausdehnungen axial aus.
Die Ausführung mit dem Messingkäfig M1 sorgt für eine präzise Führung der Wälzkörper, insbesondere bei starken Beschleunigungen oder Schwingungsbelastungen. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 trägt die Konstruktion dazu bei, ein thermisches Verklemmen bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse zu vermeiden. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass das offene Lager ohne Nut und Schmierbohrung am Außenring auf eine geeignete externe Gehäuseabdichtung angewiesen ist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Vor der Montage sollten Sie die Anschlussmaße der Welle sowie der Gehäusebohrung sorgfältig auf diese Werte abstimmen.
Bei der Bauform N besitzt der Innenring zwei feste Führungsborde, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch kann sich der Außenring in beide Richtungen axial frei über die Zylinderrollen bewegen. Das Lager nimmt ausschließlich Radiallasten auf und gleicht temperaturbedingte Längenänderungen der Welle ohne axiale Zwangskräfte aus.
Der Messingkäfig M1 führt die einreihig angeordneten Zylinderrollen präzise und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Die Messingausführung weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und ist widerstandsfähig gegen dynamische Kräfte. Dadurch ist der Käfig für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit Schwingungen oder abrupten Drehzahländerungen ausgelegt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft als bei der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen gleicht Passungsübermaße beim Aufpressen sowie Wärmeausdehnungen im laufenden Betrieb aus. Das Risiko einer unzulässigen Verspannung der Lagerringe sinkt bei thermisch beanspruchten Lagerstellen entsprechend.
Der für dieses Bauteil spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und des Messingkäfigs deckt diesen Rahmen zuverlässig ab. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, einen Schmierstoff auszuwählen, dessen thermische Einsatzgrenzen die anliegende Betriebstemperatur der Lagerstelle vollumfänglich abdecken.
Da das Lager ohne werkseitige Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung kann wahlweise über Öl oder Wälzlagerfett erfolgen. Weil der Außenring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktiv seitlich direkt in den Wälzkörperraum.
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