FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 84,89 € | 1.612,99 € |
| 3 | 169,78 € | 1.528,10 € |
Das Zylinderrollenlager NU240 -E-M1 von FAG bietet mit 200 mm Bohrung und robustem Messingkäfig eine belastbare Lösung für hohe radiale Kräfte.
Beim Zylinderrollenlager NU240 -E-M1 handelt es sich um ein einreihiges Radial-Rollenlager der Bauform NU. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt dieses offene Wälzlager hohe Radiallasten auf. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper sicher bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist eine Schmierung über das umgebende Gehäuse erforderlich.
Dieses Wälzlager kommt in industriellen Großantrieben und schweren Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen sehr hohe radiale Kräfte auf die Lagerung wirken. Da der Innenring keine Borde aufweist, fungiert das Bauteil als reines Loslager. Es gleicht axiale Längenänderungen der Welle infolge von Wärmedehnungen reibungsarm im Lagerinneren aus. Typische Anwendungsbereiche sind Maschinenstränge mit langen Wellen und variierenden Betriebstemperaturen.
Der Kennbuchstabe M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der für hohe mechanische Beanspruchungen ausgelegt ist. Der Werkstoff Messing widersteht starken Vibrationen, Stößen und hohen Beschleunigungskräften. Die Bauform NU erlaubt es zudem, Außenring samt Rollensatz getrennt vom Innenring auf Welle und Gehäuse einzupassen. Dies erleichtert die Montage sowie die spätere Wartung der Lagerstelle.
Ein einreihiges Zylinderrollenlager der Reihe NU besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Diese Konstruktion nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und erlaubt axialen Ausgleich. Die Ausführung NU240 -E-M1 ist mit einem formstabilen Messingkäfig ausgestattet und für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm sowie eine Breite von 58 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Schmiernut noch Schmierbohrung.
Da der Innenring auf beiden Seiten keine Führungsborde besitzt, können sich die Zylinderrollen auf dessen Laufbahn frei in axialer Richtung bewegen. Thermische Längenausdehnungen oder Fertigungstoleranzen der Welle führen daher zu keinen schädlichen Axialspannungen innerhalb der Lagerstelle.
Offene Zylinderrollenlager ermöglichen eine flexible Schmierung über Ölkreisläufe oder Gehäusefettungen, wie sie in Großgetrieben üblich sind. Da keine schleifenden Dichtscheiben verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsärmer. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauart über externe Dichtelemente des Maschinengehäuses.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das genormte Radialspiel im Neuzustand vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Betriebsspiel geringfügig. Die Ausführung entspricht den regulären Vorgaben für Standard-Betriebsbedingungen ohne übermäßige Temperaturdifferenzen.
Das Nachsetzzeichen M1 steht für einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften, hohe Festigkeit und Beständigkeit gegen Schmiermittelzusätze aus. Der Käfig führt die Rollen bei hohen Trägheitskräften und Vibrationen, wie sie im schweren Maschinenbau auftreten.
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