FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 108,23 € | 2.056,30 € |
| 3 | 216,46 € | 1.948,07 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2326 -E-M1 von FAG kombiniert eine Bohrung von 130 mm mit hoher radialer Tragfähigkeit und axialer Abstützung in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ2326 -E-M1 ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften. Als offenes Stützlager von FAG verfügt dieses Modell über zwei feste Borde am Außenring sowie einen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Lagerung neben primär radialen Kräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. Mit den Hauptabmessungen 130 x 280 x 93 mm kommt das Bauteil vor allem im schweren Maschinenbau und in Getrieben zum Einsatz, wenn Führungsgenauigkeit gefragt ist.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich für Lagerungsstellen, an denen hohe radiale Kräfte auftreten und gleichzeitig eine Welle in einer axialen Richtung geführt werden soll. Typische Einsatzgebiete sind Getriebewellen und Industrieantriebe, bei denen Wellenführung und Lastaufnahme zusammentreffen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gleicht das Lager Längenänderungen der Welle in die bordfreie Richtung aus. Die offene Konstruktion erfordert eine Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die Ausführung -E-M1 verfügt über einen massiven Messingkäfig, der die Rollen auch bei Vibrationen oder Stoßbelastungen führt. Gleichzeitig erlaubt die Bauform NJ eine getrennte Montage von Innen- und Außenring, was den Einbau bei engen Bauräumen erleichtert. Bei der Auswahl sollten Konstrukteure beachten, dass das Lager in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist und einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad abdeckt.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 93 mm definiert das Lager den Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Die einreihige Zylinderrollenanordnung sorgt auf dieser Breite für eine linienförmige Lastübertragung.
Als Stützlager verfügt die Bauform NJ über zwei feste Borde am Außenring und einen Bord am Innenring. Diese Konstruktion stützt Axialkräfte in eine Richtung ab. In die entgegengesetzte Richtung besteht ein axialer Verschiebeweg, wodurch sich betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle zwangfrei ausgleichen lassen.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und die Beschaffenheit des Messingkäfigs decken dieses Spektrum ab. Für einen reibungslosen Lauf muss der bauseits gewählte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Der massive Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen, Massenkräften und Beschleunigungen aus. Der Werkstoff Messing weist günstige Gleiteigenschaften gegenüber den Wälzkörpern auf. Dadurch eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Beanspruchungen im schweren Maschinenbau.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Versorgung über die Schmierung der Gesamtkonstruktion mit Öl oder Wälzlagerfett. Da der Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung ausgeführt ist, muss das Schmiermittel seitlich an die Rollen herangeführt und durch externe Dichtungen im System gehalten werden.
Gefertigt ist das Bauteil mit normaler Radiallagerluft und den Standardtoleranzen der Klasse P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Auslegung eignet sich für gewöhnliche Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie für standardmäßige Temperaturverhältnisse im laufenden Betrieb.
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