FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,51 € | 180,59 € |
| 20 | 19,02 € | 171,08 € |
Das Zylinderrollenlager NU310 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei Abmessungen von 50x110x27 mm für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NU310 -E-XL-M1-C3 von FAG nimmt als Loslager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Linienberührung der Zylinderrollen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen, was die Montage erleichtert. Als offenes Wälzlager ohne Dichtungen ist diese Ausführung für den Betrieb in geschmierten Gehäusen konzipiert.
Lagerungen dieser Bauart kommen an Positionen zum Einsatz, an denen thermische Längenänderungen der rotierenden Welle zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Da der Innenring gegenüber dem Rollensatz axial in beide Richtungen verschiebbar bleibt, entstehen keine inneren Verspannungen durch axiale Wärmedehnung. Der massive Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper sicher in der Laufbahn und eignet sich für Betriebsbedingungen mit erhöhten mechanischen Beanspruchungen, Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln.
Die Messingausführung zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und führt die Rollen auch bei starken Beschleunigungen präzise. Zudem verfügt das Lager über die vergrößerte Radiallagerluft C3. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen zu verhindern, wenn Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad auftreten oder feste Passungen das Radialspiel nach dem Einbau verringern. Die Einstufung in Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die normgerechte Maßhaltigkeit.
Die Abmessungen betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Der Außenring ist ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt, während der Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch fungiert das Lager als reines Loslager. Der Innenring lässt sich beidseitig herausziehen, was den Einbau separater Ringe auf Welle und Gehäuse ermöglicht.
Das Kürzel M1 kennzeichnet einen Messingkäfig, der die Rollen führt und mechanischen Belastungen standhält. Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb ohne Verspannung auszugleichen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Eignung hängt in der Praxis maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff ab. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, bestimmen Gehäusedichtung und Schmiermittel die wirksamen Temperaturgrenzen der Anwendung.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 als Normaltoleranz. Diese Spezifikation definiert standardisierte Vorgaben an Rundlauf und Maßgenauigkeit für rotierende Wellen im Maschinenbau.
Als offene Variante verfügt das Lager über keine integrierten Dichtungen. Der Schutz vor Fremdpartikeln und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs müssen durch die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, beispielsweise über externe Dichtelemente.
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