NU1018 -M1A Zylinderrollenlager von FAG
NU1018 -M1A Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NU1018 -M1A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
24 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Käfig
Messing-Massivkäfig, außenbordgeführt
Bauform
Loslager, Innenring beidseitig herausnehmbar
Gewicht
1,315 kg
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Zylinderrollenlager FAG NU1018 -M1A
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Zylinderrollenlager FAG NU1018 -M1A

Das Zylinderrollenlager NU1018 -M1A von FAG bietet mit den Maßen 90x140x24 mm eine hoch belastbare Loslagerung mit robustem Messing-Massivkäfig.

Das Zylinderrollenlager NU1018 -M1A nimmt als einreihiges Radial-Rollenlager sehr hohe Radialkräfte bei kompaktem Bauraum auf. Durch die zylindrische Rollengeometrie entsteht eine linienförmige Kontaktfläche zur Laufbahn. Das Bauteil stammt von FAG und verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 24 mm. Die offene Bauart ermöglicht eine gezielte Schmierung über das umgebende Maschinensystem.

Wofür eignet sich das Zylinderrollenlager NU1018 -M1A im Maschinenbau?

Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit reinen Radiallasten, bei denen Wärmedehnungen der Welle zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Als Loslager der Bauform NU besitzt das Lager zwei feste Borde am Außenring, während der bordlose Innenring beidseitig herausziehbar bleibt. Dadurch bewegen sich Welle und Gehäuse axial zueinander, ohne Verspannungen in der Lagerung zu erzeugen.

Diese Bauweise wird typischerweise bei Lagerungen eingesetzt, bei denen thermische Längenänderungen im laufenden Betrieb auftreten.

Welche Funktion übernimmt der Messing-Massivkäfig mit Kennzeichnung M1A?

Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig mit dem Nachsetzzeichen M1A führt die Zylinderrollen auch bei starken Beschleunigungen oder Schwingungen präzise in der Laufbahn. Die Führung am Außenringbord entlastet die Wälzkörper von zusätzlichen Reibungskräften und sorgt für einen ruhigen Lauf. Zudem bietet der Werkstoff Messing bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen eine hohe Festigkeit gegen mechanische Belastungen.

Da sich der Innenring beidseitig abziehen lässt, können Sie Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Das erleichtert den Einbau im Instandhaltungsfall.

Welche Hauptabmessungen weist das Zylinderrollenlager NU1018 -M1A auf?

Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 24 mm entspricht das Modell standardisierten Einbaumaßen. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Ersatz baugleicher Typen bei Reparaturen. Prüfen Sie vor der Montage stets den verfügbaren Bauraum an Welle und Gehäusebohrung.

Was bedeutet die Bauform NU bei diesem Zylinderrollenlager?

Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Axiale Verschiebungen der Welle gleicht die Konstruktion spannungsfrei innerhalb des Lagers aus, indem sich der Innenring frei verschieben lässt.

Welche Eigenschaften besitzt der Käfig mit dem Nachsetzzeichen M1A?

Das Nachsetzzeichen M1A kennzeichnet einen Messing-Massivkäfig, der am Außenringbord geführt wird. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit aus. Die Außenbordführung verhindert das Kippen der Rollen bei Drehzahlschwankungen und hält den Käfig stabil in Position, was Reibung und Verschleiß verringert.

Lässt sich das Zylinderrollenlager NU1018 -M1A für die Montage zerlegen?

Der Innenring dieses Zylinderrollenlagers ist beidseitig herausnehmbar, wodurch das Lager vollständig trennbar ist. Sie können den Innenring separat auf die Welle aufziehen und den Außenring samt Rollensatz in das Gehäuse einpressen. Anschließend schieben Sie beide Baugruppen beim Zusammenbau der Maschine einfach ineinander.

Kann dieses Zylinderrollenlager Axialkräfte aufnehmen?

Konstruktionsbedingt nimmt diese NU-Ausführung keinerlei axiale Kräfte auf, da der Innenring über keine Borde verfügt. Zur Aufnahme von Axiallasten ist in der Konstruktion ein zusätzliches Festlager vorzusehen, beispielsweise ein Rillenkugellager oder ein Vierpunktlager, das die Welle in axialer Richtung fixiert.

Wie wird das offene Lager geschmiert?

Dieses Lager besitzt keine integrierten Dichtungen und wird über die externe Maschinenschmierung mit Öl oder Schmierfett versorgt. Ein freier Schmierstoffdurchtritt kühlt die Kontaktflächen und transportiert eventuelle Verunreinigungen ab. Bei der Auslegung müssen Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit von außen schützen.

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