INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 156,56 € | 2.974,60 € |
| 3 | 313,11 € | 2.818,05 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL014860 von INA führt Wellen axial als Festlager und nimmt bei Maßen von 300x380x80 mm sehr hohe Radialkräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL014860 ist ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers INA. Durch die käfiglose, vollrollige Ausführung nutzt das Lager den verfügbaren Bauraum komplett mit Wälzkörpern aus, wodurch sich eine außerordentlich hohe radiale Belastbarkeit ergibt. Als offenes Lager konzipiert, deckt die Konstruktion einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Bei einem Innendurchmesser von 300 mm, einem Außendurchmesser von 380 mm und einer Baubreite von 80 mm dient diese Komponente als robustes Maschinenelement für schwere Industrieanwendungen.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Lager vorrangig dort ein, wo enorme Radialkräfte bei vergleichsweise moderaten Drehzahlen wirken. Da die Bauform als Festlager ausgeführt ist, übernimmt die Einheit neben den dominanten Querkräften auch axiale Führungskräfte in beide Richtungen. Die integrierte Ringnut im Außenring erleichtert die axiale Fixierung im Lagergehäuse beispielsweise über Sicherungsringe. Typische Einsatzfelder finden sich in hoch belasteten Industrieantrieben und Wälzlagerungen, bei denen kompakte Abmessungen mit hoher Tragfähigkeit kombiniert werden müssen.
Der Verzicht auf einen Lagerkäfig ermöglicht die maximale Anzahl an Zylinderrollen zwischen Innen- und Außenring. Gegenüber käfiggeführten Varianten steigt dadurch die Tragfähigkeit, während die kinematische Grenzdrehzahl bauartbedingt geringer ausfällt. Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Weil keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, lässt sich das Lagersystem flexibel in bestehende zentrale Öl- oder Fettschmierkreisläufe einbinden, erfordert jedoch eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel.
Mit 300 mm Bohrungsdurchmesser, 380 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite bestimmen die standardisierten Hauptabmessungen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Weil der Käfig entfällt, lässt sich der Wälzkörperraum vollständig mit Zylinderrollen füllen. Die vergrößerte Kontaktfläche erhöht die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu käfiggeführten Lagern gleicher Abmessung, eignet sich jedoch primär für niedrige bis mittlere Drehzahlen.
Die umlaufende Nut im Außenring dient der formschlüssigen axialen Arretierung im umgebenden Gehäuse. Mittels Halte- oder Sicherungsringen lässt sich die Festlagerung ohne breite Anschlagschultern im Gehäusekörper axial fixieren.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft (CN). Die Maß- und Rundlauftoleranzen entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (PN), was im internationalen Vergleich der Klassifizierung ABEC 1 entspricht.
Da keine werkseitigen Dichtungen verbaut sind, verlangt der Betrieb ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl. Zudem ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit in die Laufbahnen zu verhindern.
Die Bauteile sind für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze der Lagerstelle ist neben den Lagerelementen vor allem die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
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