SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,43 € | 160,04 € |
| 20 | 16,85 € | 151,62 € |
Das Zylinderrollenlager N310 ECP von SKF bietet mit 50 mm Bohrung und 110 mm Außendurchmesser eine hohe radiale Tragfähigkeit als Loslager.
Das Zylinderrollenlager N310 ECP von SKF ist ein einreihiges Radial-Rollenlager mit optimierter Innenkonstruktion in SKF Explorer-Ausführung. Es nimmt hohe Radialkräfte auf und führt die Welle im Maschinengehäuse. Durch den bordlosen Außenring fungiert dieses Wälzlager als klassisches Loslager, das axiale Längenänderungen der Welle reibungsarm im Lager selbst ausgleicht. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn präzise Führung und thermische Längenausgleiche zusammentreffen.
Dieses Lager kommt vorrangig in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen hohe Radiallasten wirken und axiale Wärmeausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit thermischen Längenänderungen. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ist, lässt sich das Lager getrennt montieren: Der Innenring mit Rollensatz sitzt fest auf der Welle, während der Außenring separat ins Gehäuse eingepasst wird. Das erleichtert die Montage bei beengten Einbauverhältnissen.
Die Kennzeichnung N weist darauf hin, dass die festen Borde am Innenring liegen und der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch nimmt das Lager keine Axialkräfte auf, sondern dient rein als Loslager. Das Kürzel ECP steht für eine optimierte Innengeometrie in Verbindung mit einem Käfig aus Polyamid. Der Käfig reduziert das Bauteilgewicht und unterstützt einen leisen Lauf im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Die Toleranzen verbinden Maßgenauigkeit nach P0 bzw. ABEC 1 mit erhöhter Laufgenauigkeit nach P6 bzw. ABEC 3.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für einreihige Zylinderrollenlager dieser Baugröße. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellen- und Gehäusedurchmesser, um die richtige Passung für die Montage zu wählen.
Bei der Bauform N besitzt der Innenring zwei feste Führungsborde, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager, wodurch es axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwangfrei ausgleicht. Axialkräfte kann dieses Lager bauartbedingt nicht übertragen.
Das Nachsetzzeichen ECP kennzeichnet eine optimierte Innenkonstruktion in Verbindung mit einem Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Käfigs und unterstützt ein reibungsarmes Abrollen der Zylinderrollen. Er eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten der Lagerung.
Das Modell von SKF vereint eine Maßgenauigkeit der Klasse P0 bzw. Normaltoleranz (ABEC 1) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach Klasse P6 (ABEC 3). Diese Einstufung bietet eine präzise Rundlaufgenauigkeit bei gleichzeitig standardisierten Anschlussmaßen. Sie unterstützt einen schwingungsarmen Lauf in anspruchsvollen industriellen Lagerstellen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert es ein externes Schmiersystem. Sie können das Lager je nach Anwendung mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über den Gehäuseraum direkt an die Wälzkörper.
Die Explorer-Klasse von SKF steht für eine modifizierte Innengeometrie und verfeinerte Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen und Rollen. Diese konstruktiven Anpassungen führen zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Kontaktlinie der Zylinderrollen. Das verringert Reibungsspitzen und unterstützt eine hohe Belastbarkeit bei anspruchsvollen industriellen Dauerläufen.
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