SKF
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Das Vierpunktlager QJ326 N2MA/C3 von SKF mit den Maßen 130x280x58 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und besitzt Haltenuten im Außenring.
Das Vierpunktlager QJ326 N2MA/C3 von SKF ist ein zerlegbares Wälzlager mit 130 mm Bohrungsdurchmesser, 280 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite. Die Bauform besitzt einen geteilten Innenring, wodurch sich Außenring und Kugelbaugruppe getrennt von den Innenringhälften montieren lassen. Dieses offene Wälzlager nimmt vorwiegend axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt dafür nur geringen axialen Bauraum. Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad, entspricht es der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Vierpunktlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo wechselnde oder hohe Axiallasten bei begrenzter Lagerbreite auftreten. Typische Anwendungen finden sich im industriellen Getriebebau sowie in Lagerungen, bei denen ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt und das Vierpunktlager rein zur axialen Führung dient. Durch den geteilten Innenring fasst die Konstruktion viele Wälzkörper. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, wird die Lagerstelle in das Schmiersystem eines geschlossenen Gehäuses eingebunden.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren das Bauteil über Sicherungsstifte im Gehäusesitz. Dies soll verhindern, dass sich der Außenring bei axialer Last im Sitz mitdreht. Die Ausführung mit C3-Radiallagerluft bietet zusätzlichen radialen Spielraum. Dieser Spielraum dient dazu, thermische Dehnungen bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad auszugleichen und ein Verspannen des Lagers zu vermeiden. Der integrierte Messingkäfig führt die Kugeln formstabil und hält mechanischen Beanspruchungen im Betrieb stand.
Die Bohrung beträgt 130 mm, der Außendurchmesser 280 mm und die Baubreite 58 mm. Diese Werte bestimmen den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Vor der Montage sollten Sie die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile mit diesen Nenngrößen abgleichen.
Die Haltenuten dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wird das Lager mit leichtem Gehäusespiel verbaut, greifen eingepasste Zylinderstifte in diese Aussparungen ein. Dadurch bleibt der Außenring in Umfangsrichtung fixiert, während axiale Ausgleichsbewegungen im Gehäusesitz möglich bleiben.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Lagerluft gegenüber der normalen Toleranzstufe. Diese größere Radialluft verhindert das Klemmen der Wälzkörper, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das innere Spiel verringern.
Ein geteilter Innenring erlaubt das Einbringen einer größeren Kugelanzahl, was die Tragfähigkeit bei axialen Lasten steigert. Zudem vereinfacht die Bauform die Montage, da sich der Außenring samt Käfig und die beiden Innenringhälften nacheinander auf der Welle positionieren lassen.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Dank des temperaturbeständigen Messingkäfigs und formstabiler Ringe bleibt die Funktion auch bei erhöhter thermischer Last erhalten. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf denselben Temperaturbereich abgestimmt sein.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfordert es eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Schmierfett. Die Konstruktion der Lagerstelle muss über externe Dichtungen verfügen, um das Austreten des Schmiermittels sowie das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
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