SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,98 € | 94,67 € |
| 20 | 9,97 € | 89,68 € |
Das Vierpunktlager QJ210 MA von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 50x90x20 mm hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ210 MA ist ein einreihiges Wälzlager der SKF-Explorer-Leistungsklasse, das gezielt für kombinierte Lasten mit überwiegendem Axialanteil konstruiert wurde. Durch den spezifischen Laufbahnquerschnitt überträgt das Bauteil Axialkräfte in beide Richtungen bei geringem axialem Bauraum. Als offene Ausführung ohne Dichtungen konzipiert, lässt sich das Wälzlager in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden. Die erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie die Laufgenauigkeit nach P5 unterstützen einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf.
Konstrukteure nutzen das Vierpunktlager QJ210 MA vor allem dort, wo axiale Führung auf engem Raum gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, bei denen wechselnde Axialschübe auftreten. Häufig wird diese Bauform als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert und mit einem separaten Radiallager kombiniert. Da dieses Modell ohne Haltenuten im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Fixierung im Gehäuse über plane Anlageschultern.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern und vereinfacht die Montage. Außenring samt Kugel- und Käfigsoll lassen sich getrennt von den Innenringhälften aufschieben. Der massive Messingkäfig (MA) zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und führt die Kugeln am Außenring. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft deckt die Konstruktion einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Durch speziell geformte Laufbahnen mit Vierpunktkontakt und einen geteilten Innenring nimmt diese Bauform hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf, während ein herkömmliches Rillenkugellager vorrangig radiale Lasten trägt. Die Ausführung ersetzt in vielen Einbaufällen zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager und beansprucht weniger axialen Bauraum.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 20 mm definiert das Bauteil den erforderlichen Einbauraum auf Welle und Gehäuse. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße der umgebenden Komponenten mit diesen Nennmaßen abzustimmen.
Das Nachsetzzeichen MA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Messingkäfige bieten gegenüber Standard-Blechkäfigen eine gesteigerte mechanische Festigkeit sowie Formstabilität bei Vibrationen. Die Ausführung eignet sich für den vorgesehenen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einbringen einer hohen Anzahl an Wälzkörpern in den Kugelkanal, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Zudem erleichtert diese Konstruktion den Einbau, da der Außenring samt Käfig und Wälzkörpern getrennt von den beiden Innenringhälften montiert werden kann.
Ausgeführt mit einer Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und einer Laufgenauigkeit nach Klasse P5 bietet das Bauteil engere Fertigungstoleranzen als Standardlager mit Normaltoleranz. Diese Präzision unterstützt eine gleichmäßige Lastübertragung, reduziert Rundlauffehler und begünstigt einen ruhigen Lauf.
Weil die Ausführung offen und ohne integrierte Dichtungen gestaltet ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende System, etwa mittels Umlauföl oder einer anwendungsspezifischen Fettfüllung. Externe Gehäusedichtungen sind erforderlich, um das Eindringen von Verunreinigungen in die Laufbahnen zu verhindern.
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