QJ314  N2MA/C3 Vierpunktlager von SKF
QJ314  N2MA/C3 Vierpunktlager von SKF

SKF

Vierpunktlager SKF QJ314 N2MA/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
35 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
3,16 kg
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Vierpunktlager SKF QJ314 N2MA/C3
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Vierpunktlager SKF QJ314 N2MA/C3

Das offene Vierpunktlager QJ314 N2MA/C3 von SKF (70x150x35 mm) nimmt beidseitig hohe Axialkräfte auf und besitzt zwei Haltenuten gegen Ringwandern.

Das Vierpunktlager QJ314 N2MA/C3 von SKF ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring und Messingkäfig. Mit den Hauptabmessungen 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Konstruktion erhebliche axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung erlaubt den Einsatz in geschmierten Maschinensystemen innerhalb eines Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für industrielle Standardanforderungen.

Für welche Belastungen ist das Vierpunktlager QJ314 N2MA/C3 ausgelegt?

Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe axiale Kräfte in wechselnder Richtung bei geringem axialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Häufig fungiert die Bauform als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel. Durch die Geometrie der Laufbahnen stützen sich die Kugeln bei reiner Axialbelastung an zwei Punkten ab, was für einen reibungsarmen Lauf sorgt.

Welche Funktion haben Haltenuten und C3-Lagerluft bei diesem Vierpunktlager?

Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring wirken einem Mitdrehen des Außenrings im Lagergehäuse entgegen, wenn das Lager mit loser Passung verbaut wird. Zudem erleichtert der geteilte Innenring die getrennte Montage von Innen- und Außenring samt Messingkäfig. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen bei Temperaturen bis +150 Grad aus, ohne die Laufbahnen zu verspannen.

Welche Abmessungen besitzt das Vierpunktlager QJ314 N2MA/C3?

Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm. Die Maße entsprechen den genormten Anschlussmaßen für Vierpunktlager dieser Baugröße. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Wellen- und Gehäusesitzes, um eine fachgerechte Passung der Komponenten zu erreichen.

Warum verfügt das Lager über zwei Haltenuten im Außenring?

Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen der Aufnahme von Haltestiften im Gehäuse. Sie wirken einer Rotation des Außenrings bei schwimmender Gehäusepassung entgegen. Das ist erforderlich, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager neben einem Radiallager arbeitet und sich der Außenring axial frei bewegen können soll.

Was bedeutet die Lagerluftangabe C3 bei diesem SKF Lager?

Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen mindert das Risiko eines Klemmens, falls Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel im eingebauten Zustand verringern.

Welche Vorteile bietet der geteilte Innenring beim Einbau?

Ein geteilter Innenring ermöglicht eine nicht selbsthaltende Bauart, bei der Außenring samt Kugel- und Messingkäfigsatz getrennt von den beiden Innenringhälften montiert werden kann. Diese Konstruktion erleichtert die Montage sowie den Austausch in engen Bauräumen und erlaubt die Aufnahme einer größeren Anzahl an Kugeln für hohe Belastungen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Vierpunktlager QJ314 N2MA/C3 ausgelegt?

Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich vom gewählten Schmierstoff ab. Das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl muss für die im Betrieb auftretenden Temperaturen und Belastungen freigegeben sein.

Warum kommt bei dieser Ausführung ein Messingkäfig zum Einsatz?

Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und zeichnet sich durch thermische Stabilität sowie gute Notlaufeigenschaften aus. Der Werkstoff Messing eignet sich für Anwendungen mit wechselnden Drehmomenten, Stoßbelastungen oder höheren Betriebstemperaturen im anspruchsvollen Dauereinsatz.

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