SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,58 € | 200,95 € |
| 5 | 21,16 € | 190,37 € |
Das Vierpunktlager QJ213 MA/C3 von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 65x120x23 mm hohe beidseitige Axialkräfte auf.
Das Vierpunktlager QJ213 MA/C3 gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager, fungiert konstruktiv jedoch primär als axiale Führungseinheit. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer schmalen Breite von 23 mm beansprucht dieses SKF Wälzlager wenig axialen Bauraum. Die Bauweise mit geteiltem Innenring ermöglicht die Aufnahme hoher Axiallasten in beiden Richtungen. Diese Ausführung mit Messingkäfig bietet eine stabile Lösung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo wechselnde oder reine Axialbelastungen bei begrenztem Einbauraum beherrscht werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau sowie in Antriebssträngen, in denen Radialkräfte oft durch separate Radiallager abgefangen werden. Der Außenring besitzt keine Nut, wodurch sich das Lager in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt. Als offene Ausführung erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Maschinengehäuse, während bauseitige Dichtungen vor Schmutzeintritt schützen.
Der zweiteilige Innenring erleichtert die Montage, da sich Innenringhälften und Außenring mit dem Kugelkranz separat aufpressen lassen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Der geführte Messingkäfig verleiht dem Wälzkörperkranz auch bei wechselnden Drehzahlen mechanische Stabilität und läuft geräuscharm im Schmierfilm.
Ein einreihiges Schrägkugellager mit vier Berührungspunkten zwischen Kugeln und Laufbahnen, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die geteilte Innenringkonstruktion lässt sich das Lager separat montieren und bietet bei schmaler Bauweise eine präzise axiale Wellenführung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm auf. Diese Maße entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die geteilte Konstruktion ermöglicht einen steilen Druckwinkel und die Aufnahme axialer Kräfte in beide Richtungen. Zudem erleichtert der geteilte Innenring den getrennten Ein- und Ausbau von Außenring samt Kugelsatz und den einzelnen Ringhälften auf der Welle.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Spiel gleicht Wärmedehnungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring aus und beugt Verspannungen bei festen Passungen vor.
Der mit dem Nachsetzzeichen MA gekennzeichnete Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und widersteht mechanischen Schwingungen. Messing bietet gute Notlaufeigenschaften und bewährt sich bei Schmierstoffkontakt im Dauerbetrieb.
Das offene Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Einsatz sind die thermische Beständigkeit des Schmierstoffs sowie die Dehnung der umgebenden Gehäusebauteile.
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