FAG
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Das Schrägkugellager 7210 -B-XL-TVP-P5 von FAG (50x90x20 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte mit erhöhter P5-Laufgenauigkeit auf.
Das Schrägkugellager 7210 -B-XL-TVP-P5 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für präzise geführte Wellen. Durch die Innenkonstruktion mit einem Druckwinkel von 40 Grad überträgt diese Ausführung kombinierte Belastungen schräg zur Radialebene. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen neben radialen Kräften auch definierte Axialkräfte in einer Richtung wirken. Als offenes Lager fügt sich das Bauteil in geschmierte Gehäusekonstruktionen ein.
Dieses einreihige Wälzlager nimmt kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und einseitigen Axialkräften bei einem Druckwinkel von 40 Grad auf. In der Praxis wird das Lager häufig mit einem passenden Gegenlager kombiniert, um die axiale Führung der Welle beidseitig zu stützen und die Kraftverteilung zu stabilisieren.
Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine saubere Umgebung sowie eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Toleranzklasse P5, vergleichbar mit ABEC 5, bietet engere Maß- und Lauftoleranzen als die Normalausführung und begünstigt einen vibrationsarmen Lauf bei präziser Wellenführung. Ergänzend sorgt der leichte Polyamidkäfig (TVP) für eine reibungsarme Führung der Wälzkörper bei gleichzeitiger Stoßdämpfung im Betrieb.
Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite passt das Bauteil in standardisierte Lagersitze. Bei der Montage ist die definierte Wirkrichtung der Axiallast entsprechend der Einbaulage zu beachten.
Das Lager führt rotierende Wellen und nimmt gleichzeitig Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Der Druckwinkel von 40 Grad ermöglicht eine Kraftübertragung schräg zur Wellenachse. Für wechselnde Axiallasten kombinieren Konstrukteure dieses einreihige Bauteil in der Regel mit einem passenden Gegenlager.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 20 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
P5 steht für eine erhöhte Genauigkeitsklasse und entspricht der Einstufung ABEC 5. Maß-, Form- und Laufabweichungen fallen hierbei enger aus als bei Standardlagern. Das begünstigt einen ruhigen Lauf sowie eine präzise Wellenführung in anspruchsvollen Industrieanwendungen.
Der mit dem Nachsetzzeichen TVP gekennzeichnete Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und zeichnet sich durch sein niedriges Eigengewicht aus. Der Werkstoff dämpft Stöße im Betrieb. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Da diese Ausführung ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, muss die Lagerstelle über das Maschinengehäuse abgedichtet werden. Schmierstoffe wie Schmierfett oder Schmieröl lassen sich flexibel über die umgebende Konstruktion zuführen. Das schützt die Laufbahnen vor Schmutz und mindert direkten metallischen Kontakt.
Der Buchstabe B im Nachsetzzeichen kennzeichnet den Nenndruckwinkel von 40 Grad. Die Wirkungslinie der Last zwischen Kugel und Laufbahnen verläuft in diesem Winkel zur Radialebene. Dadurch kann das Lager hohe Axialkräfte aufnehmen, erfordert jedoch eine ständige Mindestbelastung zur Vermeidung von Schlupf.
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