FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 56,85 € | 1.080,08 € |
| 3 | 113,69 € | 1.023,24 € |
Das einreihige FAG Schrägkugellager 7326 -B-MP-UA (130x280x58 mm) mit Messingkäfig nimmt hohe kombinierte Radial- und Einrichtungs-Axialbelastungen auf.
Das Schrägkugellager 7326 -B-MP-UA von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 58 mm. Bei dieser offenen Ausführung übertragen die Wälzkörper kombinierte Kräfte über die Laufbahnen unter einem Druckwinkel von 40 Grad. Die Konstruktion eignet sich für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad Celsius.
Dieses Schrägkugellager nimmt kombinierte Belastungen auf, bei denen gleichzeitig Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte wirken. Der Kontaktwinkel von 40 Grad ermöglicht eine hohe axiale Kraftübertragung in einer Richtung. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung arbeitet die Lagerung in geschmierten Systemen, die durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt sind.
Die Nachsetzzeichen beschreiben gezielte Konstruktionsmerkmale: Das Kürzel B steht für den 40-Grad-Druckwinkel zur gesteigerten Axialkraftaufnahme. Das Zeichen MP kennzeichnet den Massivkäfig aus Messing, der gegenüber Schwingungen sowie Betriebstemperaturen bis 200 Grad formstabil bleibt. Die Universalausführung UA bedeutet, dass sich das Lager für die paarweise Montage in O- oder X-Anordnung eignet, wobei konstruktiv eine geringe Axialluft vorliegt.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Baubreite von 58 mm. Der Außenring ist flanschlos und ohne Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben eine passgenaue Integration auf Wellen und in Gehäusen nach gängigen Industrievorgaben.
Ein Massivkäfig aus Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und thermische Belastbarkeit aus. Er widersteht starken Stoßbelastungen sowie Schwingungen im Betrieb. Zudem bleibt das Material im Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad Celsius formstabil und führt die Kugeln im Wälzkörpersatz.
Das Kennzeichen UA steht für eine Universalausführung zur paarweisen Anordnung. Werden zwei Lager in O- oder X-Anordnung montiert, ergibt sich unmittelbar eine geringe axiale Lagerluft ohne aufwendiges Nachstellen. Das erleichtert die Montage von Lagersätzen, die wechselseitige Axialkräfte oder Kippmomente aufnehmen sollen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Bei einem Winkel von 40 Grad (Kennzeichnung B) nimmt das Schrägkugellager besonders hohe axiale Kräfte in einer Richtung auf. Im Gegenzug verringert sich die rein radiale Aufnahmekapazität gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel.
Dieses Modell verfügt ab Werk über keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Das jeweilige Schmiermittel muss auf die Einsatzbedingungen abgestimmt sein, während externe Gehäusedichtungen das offene Bauteil vor partikulärer Kontamination schützen.
Das Wälzlager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN, was im angloamerikanischen Raum der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die regulären Genauigkeitsanforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- sowie Laufgenauigkeit bei zylindrischem Lagersitz.
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