FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,05 € | 57,87 € |
| 30 | 6,09 € | 54,83 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z von FAG (20x52x22,2 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen auf.
Das Schrägkugellager 3304 -BD-XL-2Z von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 22,2 mm. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 30 Grad überträgt dieses Wälzlager beidseitig wirkende Axialkräfte sowie hohe Radialkräfte auf engem Bauraum. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den Laufbahnen. Beidseitige Blechdeckscheiben schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel.
Dieses Lager eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten und eine feste axiale Führung gefordert ist. Durch den Druckwinkel von 30 Grad stützt die zweireihige Bauweise Axialkräfte in beiden Richtungen ab, ohne dass zwei separate Einzellager verbaut werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kombiniert belasteten Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am zylindrischen Außenring erleichtert das direkte Einpressen in standardisierte Gehäusebohrungen.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) bietet eine erhöhte Laufgenauigkeit und engere Maßtoleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Dies begünstigt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Drehzahlen. Die beidseitige 2Z-Abdeckung aus profiliertem Stahlblech bildet eine berührungslose Abdichtung. Sie hält Feststoffe ab und schont den Schmierstoffvorrat, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Bei der Auslegung ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zu beachten.
Die zweireihige Bauart vereint zwei Kugelreihen in einer kompakten Baueinheit mit 20 mm Innen- und 52 mm Außendurchmesser. Der Nenndruckwinkel von 30 Grad ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften und beidseitigen Axialkräften. Gegenüber zwei gepaarten Einzellagern spart diese Konstruktion axialen Bauraum ein.
Das Nachsetzzeichen 2Z steht für beidseitig eingepresste Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben dichten berührungslos gegen den Innenring ab. Dadurch entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt. Sie schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.
Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 definiert engere Fertigungstoleranzen für Maß- und Rundlaufgenauigkeit als die reguläre Normaltoleranz. Wellen und Gehäuse mit passgenauen Sitzen profitieren dadurch von verringerten Rundlauffehlern und einer gleichmäßigen Lastverteilung über die Wälzkörper.
Für dieses Wälzlager ist ein Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters bleiben die Maßhaltigkeit des 100Cr6-Wälzlagerstahls sowie die Funktionalität des Stahlblechkäfigs erhalten. Bei Anwendungen nahe den Grenztemperaturen ist auf die Eignung des verwendeten Schmierstoffs zu achten.
Die Kennzeichnung BD verweist auf eine optimierte Innenkonstruktion ohne Einfüllnuten an den Stirnseiten. Zusammen mit dem 30-Grad-Druckwinkel bietet diese Bauform eine symmetrische Belastbarkeit für Axialkräfte in beiden Richtungen. Das Lager lässt sich dadurch richtungsunabhängig montieren, da beide Kugelreihen identische Lasten aufnehmen können.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen ein spielfreier oder leicht vorgespannter Laufzustand entsteht.
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