SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,06 € | 134,09 € |
| 20 | 14,11 € | 127,04 € |
Einreihiges Rillenkugellager 6316 -2Z/C3 von SKF mit 80 mm Bohrung, berührungslosen Blechdeckscheiben und vergrößerter C3-Radiallagerluft für industrielle Drehanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6316 -2Z/C3 von SKF nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, weist diese Baueinheit die Abmessungen 80 x 170 x 39 mm auf. Die beiden metallischen Deckscheiben schützen das Innere vor groben Partikeln, ohne zusätzliche Reibung zu erzeugen. Dadurch eignet sich das Bauteil für Drehzahlen innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad. Sie erhalten ein betriebsbereites Lager in Normaltoleranz P0.
Dieses Rillenkugellager kommt in industriellen Antriebs- und Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Radial- und Axiallasten sowie eine berührungsfreie Abdichtung gefordert sind. Dank der C3-Lagerluft gleicht das Bauteil thermische Ausdehnungen aus, die bei kontinuierlichem Lauf zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet auf der Laufbahn. Die Bauform ohne Flansch oder Ringnut am Außenring erlaubt den unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Spaltdichtungen halten groben Schmutz fern, verursachen aber im Gegensatz zu schleifenden Dichtlippen kein zusätzliches Reibmoment. Der Zusatz C3 signalisiert eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese Variante ist vorgesehen für Anwendungen, bei denen feste Passungen auf der 80-mm-Welle oder ein Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel im laufenden Zustand verringern. Für den Betrieb im Bereich von -20 bis +120 Grad ist das Bauteil ausgelegt.
Mit 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite verfügt die Ausführung über genormte Hauptabmessungen. Diese erlauben den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut glattflächig gearbeitet.
Hinter 2Z stehen beidseitige Deckscheiben aus Stahlblech, die als berührungsfreie Spaltdichtung Partikel abwehren. Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Neuzustand. Dadurch bleibt auch bei Erwärmung oder strammen Passungssitzen ausreichend Bewegungsspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen erhalten.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius liegt der spezifizierte Einsatzbereich für dieses Lager. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind auf diesen Bereich abgestimmt. Innerhalb dieser Spanne behalten die Komponenten ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Ein Stahlblechkäfig zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Er führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Zudem ist er unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und eignet sich für das gesamte Temperaturintervall von -20 bis +120 Grad.
Gefertigt wird die Ausführung in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt gängige Industrieanforderungen an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit ab. Sie ermöglicht eine vorschriftsmäßige Montage auf Wellen und den direkten Austausch in bestehenden Konstruktionen.
Als Rillenkugellager nimmt die Konstruktion neben überwiegenden Radialkräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring stützen die Wälzkörper bei axialer Schubbelastung wirksam ab. Für reine oder sehr hohe Axiallasten sollten Konstrukteure hingegen spezielle Axial- oder Schrägkugellager in Betracht ziehen.
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