SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,15 € | 135,89 € |
| 20 | 14,30 € | 128,74 € |
Das Rillenkugellager 6316 /C4 von SKF bietet mit 80 mm Bohrung und vergrößerter C4-Lagerluft thermischen Spielraum für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6316 /C4 ist ein einreihiges Wälzlager für überwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen. SKF fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die Konstruktion einen direkten Schmierstoffzutritt über das Gehäuse und bleibt in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad formstabil. Durch die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) eignet sich das Lager für gängige industrielle Passungssysteme.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Tragen, wo während des Betriebs deutliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit thermischer Ausdehnung der Welle oder rasch wechselnden Betriebszuständen. Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut ausgeführt ist, fügt sich das Bauteil leicht in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung mit Öl oder Gehäusefett, abgestimmt auf Drehzahl und Umgebungseinflüsse.
Die Lagerluftklasse C4 weist ein spürbar größeres Radialspiel auf als die Normalluft oder C3. Wenn Innenringe mit festem Presssitz auf die 80-mm-Welle montiert werden, verengt das unvermeidliche Aufweiten der Laufbahn das Lagerspiel im Einbauzustand. Zusätzliche Erwärmung der Welle im Betrieb verringert dieses Spiel weiter. Die stark erhöhte Lagerluft C4 fängt diese Maßänderungen ab und trägt dazu bei, innere Verspannungen sowie vorzeitiges Heißlaufen der Wälzkörper zu vermeiden.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Baubreite von 39 mm. Der Außenring schließt zylindrisch ab, ohne Flansch oder Nut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau auf passenden Wellenabschnitten und in genormten Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Standardluft und oberhalb der Klasse C3. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist konstruktiv dafür gedacht, starke Übermaße beim Aufpressen sowie thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auszugleichen, ohne dass das Lager im Betrieb klemmt.
Da das Lager ohne berührende Dichtungen oder Deckscheiben geliefert wird, ist eine Schmierung über das Gehäusesystem erforderlich. Sie können je nach Drehzahl und Last Schmierfett oder zirkulierendes Schmieröl verwenden. Externe Dichtelemente am Gehäusedeckel schützen den Innenraum vor Verunreinigungen und tragen dazu bei, das Austreten des Schmierstoffs zu begrenzen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit und Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung der Lagerstelle muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben sein.
Das Bauteil ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser Käfig führt die einreihig angeordneten Stahl-Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand, weist ein geringes Eigengewicht auf und lässt dem Schmiermittel ausreichend Freiraum zur Zirkulation im Inneren der Laufrillen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Standard ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz genügt den regulären Anforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit im allgemeinen Maschinen-, Getriebe- und Anlagenbau bei Standard-Passungsauslegungen.
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