SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,81 € | 34,26 € |
| 35 | 3,62 € | 32,45 € |
Das Rillenkugellager 6310 /C3 von SKF mit 50 mm Bohrung bietet erhöhte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 6310 /C3 wählen Sie ein einreihiges Wälzlager von SKF, das radiale Lasten sowie beidseitige Axialkräfte aufnimmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Komponente eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht dieses Lager die freie Zirkulation extern zugeführter Schmierstoffe.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen spürbare Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Die offene Bauart setzt ein sauberes, geschütztes Gehäuseumfeld voraus, da werksseitig keine Dichtelemente integriert sind. Dafür gestattet die Konstruktion eine freie Schmierung über externe Schmierstoffkreisläufe oder Gehäusefüllungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser interne Spielraum gleicht Passungsübermaße beim Aufpressen auf die Welle sowie betriebsbedingte Erwärmungen aus, damit die Wälzkörper nicht verklemmen. Bei der Auswahl sollte geprüft werden, ob der Betriebspunkt erhöhte Temperaturen erzeugt oder feste Passungen vorliegen. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt das Bauteil gängige Standardtoleranzen im Maschinenbau ab.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite. Das Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Diese Maße folgen den Standardreihen für einreihige Rillenkugellager und bestimmen die Gestaltung der passenden Lagersitze auf Welle und Gehäuse.
Eine offene Ausführung besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben. Dies verringert den Reibungswiderstand und erlaubt es, das Schmiermittel direkt über das Maschinengehäuse zuzuführen. Da kein Schmutzschutz integriert ist, muss die Lagerung durch externe Dichtungen wie Wellendichtringe vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust geschützt werden.
Die Angabe C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser Spielraum trägt dazu bei, thermisch bedingte Spannungen auszugleichen, wenn sich Innenring und Welle im Betrieb stärker ausdehnen als das Gehäuse. Auch bei festen Passungen bleibt so die notwendige Beweglichkeit der Kugeln erhalten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die thermische Belastbarkeit wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den hitzebeständigen Stahlblechkäfig bestimmt. Da keine Elastomer-Dichtungen verbaut sind, hängt die tatsächliche Grenze im oberen Temperaturbereich vor allem von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und trennt die umlaufenden Kugeln gleichmäßig. Im Vergleich zu Kunststoffkäfigen verträgt Stahlblech Betriebstemperaturen bis 150 Grad Celsius und zeigt sich beständig gegenüber gängigen Industrieölen. Zudem hält die metallische Konstruktion mechanischen Vibrationen zuverlässig stand.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was im internationalen Sprachgebrauch ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Sie eignet sich für den Großteil aller Lagerungsfälle ohne extreme Präzisionsanforderungen.
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