SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,69 € | 13,02 € |
| 50 | 1,37 € | 12,34 € |
| 100 | 2,06 € | 11,65 € |
Das Rillenkugellager 6306 /C3 von SKF mit den Maßen 30x72x19 mm bietet erhöhte Lagerluft für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Das Rillenkugellager 6306 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF, das radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 19 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Durch die offene Bauform eignet sich dieses Kugellager für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei zirkulieren soll oder eine externe Abdichtung des Gehäuses vorhanden ist.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Industrieantrieben mit thermischer Belastung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Beanspruchungen stand. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, lässt sich das Lager direkt über das umgebende Schmiersystem mit Öl oder Fett versorgen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese zusätzliche Luftreserve verringert das Risiko, dass sich das Lager bei Erwärmung oder durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse verspannt. In Kombination mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ermöglicht die Konstruktion einen ruhigen Rundlauf im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Konstrukteure und Instandhalter sollten vor dem Einbau prüfen, ob Betriebsbedingungen und Passungswahl dieses erhöhte Lagerspiel erfordern.
Dieses einreihige Rillenkugellager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 19 mm. Beide Lagerringe bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 ohne Außenringflansch. Anhand dieser standardisierten Abmessungen können Instandhalter das Bauteil präzise mit dem vorhandenen Bauraum abgleichen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Bauweise reduziert die innere Reibung auf ein Minimum, da keine berührenden Dichtlippen am Innenring anliegen. Zudem erlaubt die offene Konstruktion das direkte Durchspülen mit Schmieröl im Gehäuse oder ein gezieltes Nachschmieren mit geeignetem Wälzlagerfett im laufenden Betrieb.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig und Standard-Wälzlagerstahl deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da keine temperaturkritischen Elastomer-Dichtungen verbaut sind, bleibt das Bauteil auch bei anhaltend erhöhter Wärme formstabil. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Lager. Gegenüber Massivkäfigen zeichnet sich der Blechkäfig durch geringes Gewicht und gute Raumausnutzung für Schmiermittel aus. Er ist unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen und eignet sich für normale bis anspruchsvolle Betriebsdrehzahlen.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Klasse ABEC 1 und bezeichnet die Standardtoleranz für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Ringe. Für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau unterstützt diese Genauigkeitsstufe einen einwandfreien Sitz und gleichmäßigen Lauf.
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