SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,17 € | 3,11 € |
| 100 | 0,33 € | 2,95 € |
| 250 | 0,49 € | 2,79 € |
| 500 | 0,65 € | 2,63 € |
Das Rillenkugellager 627 von SKF ist ein offenes Wälzlager mit den Maßen 7x22x7 mm zur Aufnahme radialer und axialer Kräfte bei geringem Bauraum.
Dieses einreihige Rillenkugellager 627 gehört zur Baureihe der Miniaturlager und stammt von SKF in der Explorer-Ausführung. Das Bauteil führt rotierende Wellen und nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie maßvolle Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es ist für kompakte Wellenlagerungen ausgelegt, die auf reibungsarmen Lauf und definierte Laufeigenschaften angewiesen sind.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem in kompakten Konstruktionen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum zum Einsatz. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt die Konstruktion neben der radialen Hauptbelastung auch axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und feinmechanischen Achsen, bei denen geringe Abmessungen mit einem Außendurchmesser von 22 mm und einer 7-mm-Bohrung gefordert sind.
Als offenes Lager verzichtet diese Variante auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Dichtungsreibung im Betrieb entsteht. Das ermöglicht einen leichten Anlauf und eignet sich für Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung. Für den Betrieb gilt: Die Lagerstelle muss bauseits gegen eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit geschützt sein. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 7 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 7 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen mit entsprechend ausgelegtem Wellen- und Gehäusesitz.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben verursacht minimale Reibungsverluste und begünstigt einen leichten Lauf. Schmiermittel gelangt ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Das Bauteil erfordert jedoch ein geschlossenes Gehäuse oder externe Dichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (Standard). Diese Auslegung bietet das passende radiale Betriebsspiel für gängige Einbauverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder ungewöhnlich feste Passungen vorliegen.
Im Inneren sorgt ein Stahlblechkäfig für den definierten Abstand der Wälzkörper zueinander. Diese Käfigausführung verbindet geringes Eigengewicht mit Formstabilität und eignet sich für den Betrieb innerhalb der angegebenen Temperaturgrenzen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Der Werkstoff ist durchgehärtet, formstabil und auf die Aufnahme wechselnder Kontaktspannungen im Wälzkontakt abgestimmt.
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