SKF
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| 30 | 10,33 € | 93,01 € |
Das Rillenkugellager 62310 -2RS1 von SKF (50x110x40 mm) bietet beidseitigen Dichtungsschutz und solide Tragfähigkeit für anspruchsvolle Radialbelastungen im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 62310 -2RS1 nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt zugleich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm eignet sich dieses Lager von SKF für kompakte Industrieantriebe. Ringe und Wälzkörper bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zwei schleifende Dichtscheiben halten das Schmiermittel im Lagerraum und schützen das Innere vor Verunreinigungen.
Dieses Rillenkugellager kommt in industriellen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen radiale Kräfte und staubbelastete Umgebungen vorherrschen. Durch die Lagerbreite von 40 mm stützt die Konstruktion rotierende Wellen stabil ab. Im allgemeinen Maschinenbau wird diese Bauform genutzt, da die berührenden Dichtelemente das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln hemmen. Die normale Radiallagerluft unterstützt dabei einen gleichmäßigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die beidseitig schleifende 2RS1-Dichtung schützt die Laufbahnen mechanisch vor Partikeln sowie Spritzwasser und hält die Schmierfettfüllung im Innenraum. Diese berührende Ausführung eignet sich vor allem für staubige Betriebsumgebungen. Bei der Auslegung greifen Konstrukteure auf die bewährte Toleranzklasse P0 (ABEC 1) zurück, die für Standardwellen und Standardgehäuse ausgelegt ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf festem Abstand und widersteht den typischen Beschleunigungskräften im industriellen Dauerbetrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm bietet das Bauteil eine breite Abstützung auf der Welle. Vor dem Einbau sind der verfügbare Einbauraum im Gehäuse sowie der Durchmesser des Wellensitzes abzugleichen.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Die berührenden Dichtlippen liegen an den Anlaufflächen des Innenrings an. Dadurch wird der Schmierstoffraum geschlossen und das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit wirksam verringert.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, ist diese Ausführung auf standardmäßige Passungen von Welle und Gehäusebohrung abgestimmt. Sie eignet sich für reguläre Betriebstemperaturen ohne starke thermische Differenzen und unterstützt eine präzise Führung der rotierenden Welle im Betrieb.
Ausgelegt für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius, wird die Spanne durch die Werkstoffe der Dichtlippen und des Wälzlagerstahls bestimmt. Für Einsätze bei Raumtemperatur oder in mäßig warmen Maschinenbereichen deckt dieser Bereich gängige industrielle Anforderungen ab.
Im Inneren des Lagers arbeitet ein leichter Stahlblechkäfig. Er hält die einreihig angeordneten Wälzkörper aus Wälzlagerstahl auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige sind vibrationsfest, formstabil und mit handelsüblichen Schmierfetten verträglich.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Wellen- und Gehäusesitze. Sie stellt die übliche Genauigkeitsklasse im industriellen Maschinenbau dar und genügt für Standardgetriebe, Pumpen sowie viele allgemeine Antriebskonstruktionen.
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