FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,19 € | 155,59 € |
| 20 | 16,37 € | 147,41 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6221 von FAG stellt mit den Abmessungen 105x190x36 mm eine Wälzlagerung für industrielle Anwendungen dar.
Das einreihige Rillenkugellager 6221 von FAG nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, entspricht dieses offene Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Aufgrund der offenen Bauweise ohne Flansch und ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Schmiermittel flexibel an die jeweilige Betriebsumgebung anpassen. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 36 mm ist diese Ausführung für die direkte Montage auf entsprechenden zylindrischen Wellen ausgelegt.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen und kontinuierlicher Drehbewegung. Durch den geführten Stahlblechkäfig werden die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand gehalten. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es anspruchsvolle thermische Bedingungen im Dauerbetrieb ab. Fachleute nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschlossenen Bauräumen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung, in denen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtungen entstehen dürfen.
Weil das Rillenkugellager 6221 ohne integrierte Dichtungselemente ausgeführt ist, muss die umgebende Konstruktion das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit verhindern. Die normale Radiallagerluft stellt bei Standardpassungen ein ausgewogenes Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen bereit. Das Schmierkonzept sollte passend zu den wirkenden Drehzahlen und thermischen Einflüssen gewählt werden, um die Laufflächen aus Standard-Wälzlagerstahl im Betrieb kontinuierlich vor Reibung zu schützen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 36 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Standardabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf zylindrischen Wellensitzen und in entsprechenden Lagergehäusen für industrielle Anlagen.
Offene Wälzlager verfügen über keine herstellerseitig montierten Dichtungen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Schmierstoffe können ungehindert zirkulieren, weshalb sich die Ausführung für Ölkreisläufe oder nachschmierbare Fetträume eignet. Im Gegenzug muss das umgebende Gehäuse das Lager vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit schützen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Bei höheren Betriebstemperaturen ist auf ein temperaturbeständiges Schmiermittel zu achten, das den Schmierfilm stabil hält.
Dieses Fabrikat ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Ausführung eignet sich für Standardanwendungen mit üblichen Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderaten Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Bei extremen Temperaturunterschieden oder starken Presssitzen greifen Konstrukteure hingegen meist auf vergrößerte Lagerluft zurück.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was international der Einstufung nach ABEC 1 gleicht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt industrielle Anforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf ab. Für Standardlagerungen im Maschinenbau bietet diese Einstufung ein ausgewogenes Verhältnis von Maßgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
FAG stattet dieses Lager mit einem Käfig aus Stahlblech aus. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei mechanischer Stabilität aus. Er führt die Wälzkörper sicher in den Laufrillen und hält den Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad stand.
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