SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 2,94 € |
| 100 | 0,31 € | 2,78 € |
| 250 | 0,46 € | 2,63 € |
| 500 | 0,62 € | 2,47 € |
Das SKF Rillenkugellager 6200 -2Z mit den Maßen 10x30x9 mm bietet beidseitigen Schutz vor festen Partikeln bei uneingeschränkter Drehzahl-Eignung.
Das Rillenkugellager 6200 -2Z von SKF ist ein radiales Kugellager für Wellendurchmesser von 10 mm. Die Konstruktion nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen sicher im Betrieb. Durch die Fertigung in der SKF Explorer Leistungsklasse sowie die erhöhte Maßgenauigkeit nach P6 und Laufgenauigkeit nach P5 unterstützt die einreihige Baueinheit einen gleichmäßigen Rundlauf und geringe Vibrationen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem in rotierenden Baugruppen, die saubere Umgebungsbedingungen aufweisen oder durch externe Dichtsysteme vor direktem Schmutzeintrag geschützt sind. Das Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit hohen Drehzahlen, bei denen ein minimaler Reibungswiderstand und eine geringe thermische Beanspruchung im Fokus stehen. Da die integrierten Deckscheiben berührungslos arbeiten, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste an der Welle. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch erleichtert dabei den Einbau in Standardgehäuse.
Die zweiseitige Abdeckung mit dem Kürzel -2Z besteht aus profilierten Stahlblechscheiben. Diese Spaltdichtungen schirmen feste Partikel aus dem Lagerinneren ab, ohne Schleifkontakt zum Innenring aufzubauen. In Kombination mit dem geführten Stahlblechkäfig bleibt das Drehmoment niedrig. Gegenüber Ausführungen mit Normaltoleranz ermöglicht die Kombination aus Maßtoleranz P6 und Lauftoleranz P5 einen präziseren Lagersitz sowie eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit der gelagerten Welle.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Baubreite von 9 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Dank dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil direkt in passende Gehäusebohrungen montieren.
Das Kürzel -2Z kennzeichnet beidseitig eingepresste Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden mit dem Innenring einen feinen Dichtspalt. Sie schützen die Wälzkörper vor festen Fremdkörpern, berühren die rotierenden Flächen jedoch nicht. Dadurch tritt kein zusätzliches Reibungsmoment auf, was die volle Drehzahlfähigkeit des Lagers erhält.
Diese Kennzeichnungen definieren die Fertigungstoleranzen des Wälzlagers. Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P6, während die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 gefertigt ist. Beide Klassen sind feiner toleriert als die Standardklasse Normal. Dies führt zu geringeren Abweichungen im Rundlauf und unterstützt schwingungsarme Konstruktionen.
Das Kugellager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Temperaturbereich resultiert aus den Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls sowie dem Stahlblechkäfig. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Spanne ist keine gesonderte Modifikation erforderlich.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Betriebsspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im Lieferzustand. Sie bildet den regulären Standard für Anwendungen mit üblichen Passungswahlen und gleichmäßiger Betriebstemperatur. Das Betriebsspiel reicht aus, um die elastische Dehnung bei regulärem Festsitz ohne schädliche Verspannung aufzunehmen.
Innenring, Außenring und Kugeln sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte, gute Verschleißfestigkeit und ausgeprägte Formstabilität unter Last aus. Zusammen mit dem geführten Stahlblechkäfig ergibt sich eine belastbare Einheit für vielfältige Industrieanwendungen.
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