SKF
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Das Rillenkugellager 6016 /C3 von SKF (80x125x22 mm) bietet mit vergrößerter C3-Radiallagerluft zuverlässige Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen in Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6016 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der SKF Explorer Ausführung. Mit den Hauptabmessungen von 80 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser sowie 22 mm Breite nimmt das Lager vorrangig radiale Kräfte auf, führt jedoch auch axiale Belastungen in beiden Richtungen. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufbahn. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut, was eine unkomplizierte Integration in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die offene Bauart des Rillenkugellagers 6016 /C3 kommt ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben aus, wodurch im Betrieb kein schleifendes Dichtungsreibmoment auftritt. Dies begünstigt Industrieanwendungen mit höheren Drehzahlen, bei denen die Schmiermittelversorgung über ein externes Gehäusesystem mit Öl oder Fett erfolgt. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie die normale Laufgenauigkeit PN unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf und erleichtern die lagestabile Montage auf der Welle.
Das Kurzzeichen C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum zwischen Laufbahnen und Wälzkörpern gleicht thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb aus. Vor allem bei deutlichen Temperaturunterschieden zwischen rotierender Welle und Lagergehäuse oder bei fest gewählten Passungssitzen wirkt das vergrößerte Spiel einem frühzeitigen Verspannen der Lagerung entgegen. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, muss die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Breite von 22 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Lager mit zylindrischer Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring. Diese Abmessungen entsprechen den festen Fertigungswerten der Ausführung 6016.
Der Nachsetzzeichen-Zusatz /C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Das Lager verfügt über mehr internes Spiel zwischen Kugeln und Laufbahn als ein Lager mit Normalluft. Dies ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das radiale Betriebsspiel verringern.
Ohne integrierte Dichtscheiben entsteht kein Reibungsmoment durch berührende Dichtlippen, was die Reibungswärme minimiert. Das Schmiermittel aus dem Gehäuse gelangt ungehindert an Kugeln und Laufbahnen. Eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse schützt die offenen Komponenten vor Verunreinigungen.
Im Lager ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält den Abstand zwischen den Kugeln konstant. Der Käfig eignet sich für den standardmäßigen Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad Celsius und ist gegenüber gängigen Schmierstoffen auf Mineralöl- sowie Synthetikbasis beständig.
Die Ausführung weist die Toleranzklasse P6 für die Maßgenauigkeit sowie PN für die Laufgenauigkeit auf. Die engere Toleranz der Innen- und Außenabmessungen unterstützt einen exakten Sitz im Gehäuse sowie auf der Welle. Dies erleichtert die Einhaltung geforderter Passungsverhältnisse im Maschinen- und Anlagenbau.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und Spezifikation auf die vorherrschende Betriebstemperatur abgestimmt sind.
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