SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,24 € | 23,55 € |
| 25 | 2,48 € | 22,31 € |
| 50 | 3,71 € | 21,08 € |
Das Rillenkugellager 6011 von SKF (55x90x18 mm) bietet geringen Reibungswiderstand für Industrieanwendungen mit externer Schmierung.
Das Rillenkugellager 6011 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für industrielle Antriebe und den klassischen Maschinenbau. Als einreihiges Lager nimmt es primär radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, eignet sich die Explorer-Ausführung von SKF für den industriellen Dauereinsatz. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure setzen dieses Lager bevorzugt in geschlossenen Baugruppen ein, in denen ein vorhandener Schmierstoffkreislauf die Wälzkörper versorgt. Typische Einsatzfelder finden sich in geschlossenen Aggregaten und Getrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau. Durch den Verzicht auf berührende Dichtungen läuft das Lager reibungsarm an und eignet sich für mittlere bis hohe Drehzahlen. Das Modell deckt einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Mit einer Bohrung von 55 mm, 90 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite entspricht das Wälzlager genormten Anschlussmaßen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dicht- oder Deckscheiben handelt, erfordert der Einbauort einen Schutz vor Schmutzpartikeln sowie eine regelmäßige Schmierstoffversorgung. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt. Dadurch eignet sich das Lager für Einsatzbereiche mit gleichmäßigen Betriebstemperaturen ohne thermische Verspannungen.
Das Rillenkugellager 6011 weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Baubreite von 18 mm auf. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, ohne Flansch oder Nut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in vorgegebene Lageraufnahmen und Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante weder Schleifdichtungen noch Deckscheiben. Dadurch entstehen im Betrieb keine zusätzlichen Reibungsverluste durch Dichtlippen, was hohe Betriebsdrehzahlen begünstigt. Allerdings gelangen Schmierstoffe ungehindert nach außen und Umgebungsmedien nach innen, weshalb das Lager in einer abgedichteten Gehäuseumgebung laufen sollte.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standard-Betriebsspiel für einreihige Rillenkugellager. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen in die Gehäusebohrung ein ausreichendes Radialspiel verbleibt. Diese Ausführung eignet sich für Standardanwendungen mit ausgeglichener Wärmebilanz zwischen Welle und Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Durch den offenen Käfigraum gelangt flüssiges Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an die Laufbahnen, was die Wärmeabfuhr im Betrieb unterstützt.
Das Wälzlager ist für den Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig ihre Form- und Maßstabilität. Für den tatsächlichen Grenzwert ist stets das verwendete Schmiermittel zu berücksichtigen.
Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nimmt das einreihige Lager radiale Lasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Weil es sich um ein universelles Wälzlager handelt, eignet es sich für rotierende Wellen mit kombinierten Belastungen, wie sie im allgemeinen Maschinenbau regelmäßig vorkommen.
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